Finanzen im Lot

Etat der Kreisstadt nach zwei Quartalen ohne Ausreißer

Annaberg-Buchholz.

Die Kreisstadt muss sich keine Sorgen um ihre Finanzen machen. Nach dem ersten Halbjahr 2018 konnte Kämmerin Anke Hanzlik zur Stadtratssitzung am Donnerstagabend bilanzieren: "Die Haushaltsführung verläuft planmäßig". So könne die Stadt - Stand jetzt - davon ausgehen, dass die veranschlagten sechs Millionen Euro Gewerbesteuern auch tatsächlich eingehen werden.

Natürlich gibt es seit dem Beschluss des Haushaltes im Dezember 2017 bis jetzt aber auch Verschiebungen. So muss die Stadt mit einem Fehlbetrag von etwa 100.000 Euro klar kommen, der sich aus den Tarifabschlüssen ergibt. Eine ähnliche Summe fällt an, weil arsenhaltiger Erdaushub von Baustellen auf entsprechende Erdstoffdeponien gebracht und dort entsorgt werden muss. 21.000 Euro müssen locker gemacht werden, um Dachreparaturen an der Silberlandhalle, dem Sportpark grenzenlos und der Maufaktur der Träume realisieren zu können. Und auch die Sanierung der Gaststätte am Frohnauer Hammer soll 50.000 Euro mehr kosten. Auf der anderen Seite kalkuliert die Stadt mit zusätzlichen Einnahmen, etwa durch Gewinnausschüttungen sowie der Allgemeinen Schlüsselzuweisung des Landes. Die Verschuldung der Kreisstadt soll sich jedenfalls planmäßig bis Jahresende weiter auf dann rund 8,6 Millionen Euro verringern. (tw)

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