Förderregion stellt Weichen

Das Regionalmanagement des Annaberger Landes soll auch nach 2020 fortbestehen. Viele Kommunen haben der Finanzierung bereits zugestimmt.

Arnsfeld.

Seit 2014 läuft die aktuelle Leader-Förderperiode, mit der Vorhaben in ländlichen Gebieten von der EU unterstützt werden. In der Region laufen die Fäden beim Verein Annaberger Land, konkret beim Regionalmanagement für die beteiligten 13 Kommunen zusammen. Ende 2020 läuft die Förderperiode aus. Doch bis dahin sind noch nicht alle Vorhaben abgeschlossen. Außerdem muss für ein voraussichtliches Nachfolgeprogramm eine neue Entwicklungsstrategie erarbeitet werden. Daher soll das Regionalmanagement bleiben. An der Finanzierung für den Zeitraum 2021 bis Mitte 2023 müssen auch die Kommunen mitwirken, weshalb dieses Thema derzeit in den Stadt- und Gemeinderäten behandelt wird. So geschehen unter anderem in Scheibenberg. Der Anteil der Stadt an der Finanzierung beträgt knapp 20.000 Euro. Diese Kosten werden allerdings zu 95 Prozent gefördert, sodass unterm Strich ein Eigenanteil von knapp 1000 Euro übrig bleibt. In Schlettau liegen die Beträge in einem ähnlichen Bereich. Beide Räte stimmten für die Umlage. Gleiches gilt für Mildenau, wo das Thema vor Kurzem ebenfalls behandelt wurde. Im gesamten Förderzeitraum stehen für das Annaberger Land 12 Millionen Euro zur Verfügung. 87 Projekte von Vereinen, Kommunen, Kirchen, Privatpersonen und Unternehmen wurden bisher umgesetzt. 2019 sollen die letzten Aufrufe erfolgen, so Regionalmanager Andi Weinhold. Die Förderquoten liegen zwischen 25 und 90 Prozent. (aed)www.annabergerland.de

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...