Frischer geht's nicht: Bauernmarkt lockt mit Leckereien

Wie die Nahrungsmittel entstehen, die auf dem Teller oder im Becher landen, konnten Interessierte am langen Wochenende auf dem Annaberger Bauernmarkt hautnah erleben. So zeigte Molkereimeisterin Katrin Seyffert vom Rößler-Hof in Burkhardtsdorf (links), wie man aus frischer Kuhmilch Bergkäse herstellt. Zunächst wird die Milch auf 32 Grad Celsius erwärmt, es kommen Milchsäurebakterien sowie Lab hinzu. Anschließend ruht die Masse für eine halbe Stunde, das puddingartige Ergebnis wird dann mit einer Käseharfe geschnitten. Das Ganze erhitzt man schließlich auf 50 Grad Celsius und schöpft es mit einem Käsetuch ab. Zum Schluss muss der Käse noch für drei Monate reifen. Wesentlich fixer geht es beim Apfelsaft, wie Philipp Förster (rechts) von der Mobilen Mosterei aus Mildenau zeigte. Die geschredderten Äpfel werden gepresst, gefiltert und anschließend bei mindestens 78 Grad Celsius pasteurisiert. Am Samstagabend, nachdem der Bauernmarkt vorläufig seine Tore geschlossen hatte, gab es in der Innenstadt dennoch viel zu erleben. Die Live-Musik-Nacht bot abwechslungsreiche Klänge und sorgte für manches volle Lokal.

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