Gemeinde investiert in ihren Kommunalwald

Mitglieder des Rates stimmen zusätzlichen Ausgaben für die Jungwuchspflege zu

Sehmatal.

Sehr geringe Erlöse erwartet - wie fast alle Kommunen in der Region - auch die Gemeinde Sehmatal in diesem Jahr im Rahmen ihres forstlichen Wirtschaftsplanes. Aufgrund des eingebrochenen Holzmarktes ist auf frischen Holzeinschlag verzichtet worden, erläuterte Gemeinderat Michael Rosenthal in der jüngsten Sitzung des Gremiums. Er ist Wissenschaftler am Institut für Forstnutzung und Forsttechnik der Technischen Universität Dresden. Deshalb sollen die ursprünglich für dieses Jahr im Forstwirtschaftsplan verankerten Zahlen für das nächste Jahr übernommen werden. Wenn sich die Lage normalisiere, sei die "schwarze Null" am Ende des Jahres das Ziel des zuständigen Revierförsters Frank Schlupeck. Sorgen bereitet dem Forstexperten im Gemeinderat allerdings die Jungwuchspflege. Dort seien bisher wenige Pflegearbeiten möglich gewesen - "und da hängen wir als Gemeinde schon hinterher", so Michael Rosenthal. Deshalb unterbreitete er den Vorschlag, vielleicht sogar noch in diesem Jahr zumindest noch eine Pflegeaktion auf einer Fläche von etwa fünf Hektar zu realisieren. Dafür sind seinen Worten nach rund 3500 Euro notwendig. "Aber es geht um die Stabilität unseres Kommunalwaldes", warb er im Rat um Zustimmung für die zusätzlichen Ausgaben. Die Räte stimmten daraufhin einstimmig dafür, das Geld in die Waldpflege zu investieren. (af)

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