Harte Zeiten für Eismacher im Erzgebirge: Bahnen stehen vor dem Aus

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Die Energiekrise zwingt Andreas Engert zum Aufgeben. Er wird seine Schlittschuhbahnen im Winter nicht aufbauen. Andere Betreiber im Kreis haben ebenfalls Sorgen.


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44 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 11
    3
    KTreppil
    04.10.2022

    MüllerF, weder bin ich Wintersportler, noch Eisläufer oder gar Betreiber solcher Anlagen. Dennoch ärgert mich ihre Argumentation. Es geht um unser Klima, ja, aber es gibt trotzdem auch weitere Interessen. Es geht auch um Existenzen. Eine insolvent gegangene Eisbahn im Erzgebirge rettet die Welt? Ich bin im Sommer oft in den Alpen wandern. Ob nun Ö, Schw., Italien und auch in den deutschen Alpen, überall Schneekanonen, Skihänge die die Natur kaputt machen. Glauben Sie, dort würde man alle diese Anlagen und Unternehmen dicht machen um das Klima zu retten? Österreich z.B. lebt regelrecht vom Wintersport, wohl kaum würde man sich dort das Wasser selbst abgraben. Aber eine kleine Eisbahn, die vielleicht 3 Monate betrieben wird, killt unser Klima und hat nun eben Pech?!
    Mir ist es auch nicht egal, was wir unseren Enkeln und Urenkeln an Problemen hinterlassen. Eine halbwegs intakte Natur sollte es möglichst sein, aber es soll auch kein wirtschaftlich kaputtes Land sein, was wir vererben.

  • 5
    14
    MuellerF
    04.10.2022

    Während es kaum noch einen richtigen Winter mit ausreichend natürlichem Schnee bzw. Eis gibt, muss man auf die Ursachen noch eins draufpacken und noch mehr Energie verbraten...echt jetzt?
    Was kümmert uns die Natur, was kümmert uns die Zukunft, Hauptsache Gaudi jetzt!
    Angeblich soll der Mensch ja das intelligenteste Wesen auf Erden sein - wenn man sich den Zustand der Welt ansieht, kann das nicht stimmen!

  • 4
    12
    ChrWtr
    04.10.2022

    Leider ist es wie immer, jede noch so unpopuläre Entscheidung, egal ob sinnvoll oder nicht (egal welche), wird aus Prinzip instrumentalisiert und aus einer unpolitischen Entscheidung wird ein Politikum gemacht.

    Eine Versachlichung fehlt schon lange und wird daher gern von gewissen Kräften vereinnahmt.

    Die deutsche Bundes- wie Landes- resp. Kommunalpolitik denkt schon lange, alles richtig zu machen. Macht es nur nicht in ihrer teilweisen selbstherrlichen Selbstüberschätzung.

    Weshalb andere Länder in der EU pragmatischer und wirtschaftsfreundlicher handeln, bleibt das Geheimnis deutscher Bürokratie und zwingt zum raschen Handeln.

    Gern hat man ALLES (Stichwort u.a. Amazon Prime) billig und jederzeit verfügbar haben wollen und schmutzige Energie hofiert und fortschrittliche Ansätze im Keim erstickt.

    Vieles wurde niedergemacht und zerredet, was auch nur den Anschein alternativer Lösungen hervorbrachte. Das Resultat und die Quittung erhalten wir jetzt.

  • 16
    6
    KTreppil
    04.10.2022

    Prinzipiell sind Dinge wie Eisbahnen in einer echten Energiekrise selbstverständlich leider erstmal zweit- oder drittrangig. Das gilt wohl auch für Lifte u.ä.
    In Krisen- oder gar Kriegszeiten wird es immer größere Sorgen geben als Freizeitsport. Das stelle ich nicht zur Diskussion.
    Aber,
    Es wäre doch sehr interessant, wie in anderen Ländern gehandelt wird. Österreich, Schweiz, Italien ohne Eisbahnen oder gar Ski- Lifte?
    Werden in Tschechien Eisbahnen betrieben und die Betreiber jenseits der Grenze gucken wieder in den Mond, wie schon zu Corona, als dort die Lifte liefen?
    Auch wäre sehr interessant, wie es in anderen BL läuft. Man liest ja aus dem Artikel heraus, dass nicht überall alles dicht bleibt.
    Das Erzgebirge, was wintersportl. zwar nicht die Bedeutung wie die Alpen hat, darf hier nicht die A...karte haben, nur weil der ohnehin wirtschaftlich schwächeren Region nun die Sponsoren fehlen oder abspringen müssen.
    Lässt nur D sein Volk, seine Wirtschaft zZt. so allein?