Haushaltslage entspannt sich

Schlettau brauchte in den vergangenen Monaten keine Kassenkredite

Schlettau.

In jeder Stadtratssitzung fasst Kämmerin Uta Tuchscheerer seit einiger Zeit die aktuelle Haushaltslage der Stadt Schlettau zusammen. Wie viel ist auf dem Konto, stehen noch Fördermittel aus, die in der Zwischenzeit vorfinanziert werden müssen ...? Als der Tagesordnungspunkt in der jüngsten Zusammenkunft auf dem Programm stand, konnte die Finanzexpertin Positives vermelden. "Der Kontostand zeigt, dass wir auf einem stabilen Weg sind", so Tuchscheerer. Knapp 300.000 Euro betrug dieser Mitte Dezember.

Eine Momentaufnahme, die dennoch Aussagekraft besitzt. Immerhin gab es in der Kommune auch andere Zeiten, wie beispielsweise Anfang 2018, als eigentlich fast immer ein negativer Betrag genannt werden musste. Um dennoch allen Aufgaben und Forderungen nachkommen zu können, musste die Stadt Schlettau in dieser Zeit häufig einen sogenannten Kassenkredit in Anspruch nehmen. Dabei handelt es sich um einen Kredit bei einer Bank zur Deckung eines kurzfristigen Bedarfs an liquiden Mitteln. Man könnte das vereinfacht ausgedrückt auch mit einem Dispo vergleichen. Doch mittlerweile habe sich die Lage entspannt. Das liege auch daran, dass noch ausstehende Fördermittel eingetroffen sind. Das ändere aber nichts daran, dass die Stadt sparen muss. "Jede Ausgabe sollte wohl überdacht sein", so Kämmerin Uta Tuchscheerer.

Bürgermeister Conny Göckeritz sagte: "Es war aus finanzieller Sicht ein aufregendes Jahr." Dennoch habe es keinen Stillstand in der Stadt gegeben. Aus den Mitteln die vorhanden waren, habe man das beste gemacht. Rund 600.000 Euro Schulden hat die Stadt laut Uta Tuchscheerer aktuell. Anfang 2018 lag der Betrag noch bei rund 680.000 Euro. Nach und nach werden die Kredite aber getilgt, sodass die Verschuldung sinkt. (aed)

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