In drei Projekte fließt zusätzliches Geld

Wasserrechtliche Genehmigung steht 2018 in Schlettau im Fokus

Schlettau.

Das Land Sachsen will die Kommunen im ländlichen Raum in den nächsten drei Jahren mit zusätzlich je maximal 70.000 Euro - 70 Euro für die ersten 1000 Einwohner - unterstützen. Die Pauschale zur Stärkung der Finanzkraft fließt 2018, 2019 und 2020. Eine Vorschrift, wofür das zusätzliche Geld verwendet werden muss, gibt es nicht. Allerdings sollen die Stadt- und Gemeinderäte einen Beschluss fassen, in dem die Verwendung individuell festgeschrieben wird. In Schlettau wurde dieser Beschluss in der jüngsten Stadtratssitzung gefasst.

Demnach sollen die 70.000 Euro in diesem Jahr in die dringend benötigte wasserrechtliche Genehmigung für das Anstauen des Mühlgrabens fließen. Diese wird benötigt, um auch in Zukunft das Wasser für die Befüllung des Schlossteiches anstauen zu können. 2019 will die Stadt Schlettau die Mittel in die Sanierung der Beutengraben-Turnhalle stecken. Unter anderem ist geplant, das Dach zu erneuern und energetisch zu sanieren. Nach der Ausschreibung der ersten Bauarbeiten zeigte sich, dass die Stadt deutlich mehr Geld aufbringen muss, als ursprünglich geplant.

Die dritte Pauschale, die 2020 gezahlt werden soll, ist schließlich für den Kauf eines neuen Feuerlöschfahrzeuges vorgesehen. Der Schlettauer Stadtrat votierte einstimmig für die Pläne. (aed)

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