Inanspruchnahme fällt geringer aus

Annaberg-Buchholz.

Zu den 5089 Unternehmen, die im Erzgebirgskreis von April bis September dieses Jahres Kurzarbeit angemeldet haben, sind im Oktober noch einmal 58 dazu gekommen. Hinter dieser Zahl stecken damit nunmehr knapp 55.000 Frauen und Männer. Tatsächlich in Anspruch genommen haben die Kurzarbeit nach Angaben von Nino Sciretta, Leiter der Agentur für Arbeit in Annaberg-Buchholz, bisher aber nur etwa 2500 Betriebe für annähernd 19.000 Beschäftigte. Allerdings lasse sich momentan noch nicht sagen, in welchem Umfang das Kurzarbeitergeld letztlich in der Region insgesamt in Anspruch genommen werde. Der Koalitionsausschuss hatte im Sommer beschlossen, angesichts der Corona-Pandemie und der damit verbundenen wirtschaftlichen Folgen den Bezug des Kurzarbeitergeldes bis zum Ende des nächsten Jahres zu verlängern. Bei den bisherigen Anzeigen handelt es sich laut Nino Sciretta ausschließlich um konjunkturelle Kurzarbeit. Ab November rechnet er zusätzlich wieder mit den üblichen saisonalen Anzeigen, die zum Beispiel aus dem Baugewerbe kommen. (af)

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