Intensivmediziner aus dem Erzgebirge: "Es ist schwer, zuschauen zu müssen, wie Patienten trotz aller Bemühungen sterben"

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Oberarzt Mario Stumpfel ist Anästhesist und Intensivmediziner. Er gehört am Erzgebirgsklinikum zum Ärzteteam, das sich um schwer erkrankte Corona-Patienten kümmert. Im Gespräch mit "Freie Presse" berichtet er von seinen Erfahrungen.

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33 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    3
    Neouser
    21.03.2021

    @435200.. Jeder diskutiert oder argumentiert aus seiner Sicht und mit seinen begrenzten Informationen. Schlimm ist nur, wenn Dinge vermischt und gegeneinander ausgespielt werden. In den Schubladen der Meinungsmacher ist für jeden Fall das "passende" Argumentativ enthalten. Leider nützt das den Betroffenen der von den Exekutiven gerade ohne Plan gegen die Wand gefahrenen gesellschaftlichen Lebens herzlich wenig. So wird der demokratisch gesinnte Bürger immer mehr geneigt sein, sich die Parolen der Verschwörer und Hetzer zu eigen zu machen.

  • 58
    33
    435200
    19.03.2021

    *Ironie an*
    Das ist doch alles nicht so schlimm.

    Dass wir nicht zum Essen in eine Gaststätte gehen können, das ist schlimm.
    Dass wir nicht zum Shoppen und Bummeln in die Stadt fahren können, das ist schlimm.
    Dass wir nicht in den Urlaub fahren können (außer nach Malle), das ist schlimm.
    Dass Kinder einen Test machen müssen, das ist schlimm.

    Dagegen sind doch ein paar Menschen die auf der Intensivstation nicht überlebt haben vernachlässigter.

    *Ironie aus*

    Es wäre zu wünschen dass solche Beiträge bei vielen mal zu einem Umdenken führen würden, aber leider wird das eine unerfüllte Hoffnung bleiben und werden weiterhin das Jammern der Dehoga und der Handelsverbände hören oder von besorgten Eltern die einen Test als Körperverletzung ansehen und gleichzeitig die Ohren dieser Kinder mit Wattestäbchen reinigen.

    Traurig Traurig.

  • 44
    36
    censor
    19.03.2021

    Ob schwere Unfälle, Krebs, Herzinfarkte, Schlaganfälle, Sepsis durch Wundkeime, bakterielle Infektionen oder eben auch mit Viren wie dem SARS CoV".....wer auf einer ITS liegt, ist dem Tod näher als dem Leben, und die Intensivmediziner kämpfen mit hohem Einsatz um jeden einzelnen, sind erleichtert, wenn der Patient gerettet werden konnte.

    Ich lag selbst schon mehrmals dort und bin all den kompetenten Fachkräften unendlich dankbar, dass ich diesen Ort jedesmal in Richtung Normalstation verlassen durfte.

    Belegungsengpässe treten auf allen ITS immer wieder auf - aus den verschiedensten Gründen.

    Unverständlich ist mir deshalb, dass sich bei all den schweren Krankheiten, die sich dort immer konzentrieren, nie die Presse dafür interessierte, Ärzte interviewte und lange, zu Herzen gehende Artikel darüber schrieb.

    In der öffentlichen Wahrnehmung gibt wohl nur noch Corona, und alle anderen, ebenfalls vitalbedrohlichen Erkrankungen treten dahinter völlig in den Schatten.