Internationaler Frauentag: Junge Erzgebirgerin kritisiert Gender-Pay-Gap

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Veraltete Rollenbilder, durchschnittlich 19 Prozent weniger Stundenlohn, eine höhere Belastung durch Beruf und Familie - 110 Jahre Internationaler Frauentag haben noch nicht alle Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern beseitigt. Eine junge Erzgebirgerin will das ändern.

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55 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 4
    1
    MuellerF
    08.03.2021

    " Des Weiteren gibt es fast sechsmal so viele alleinerziehende Mütter wie Väter "

    Durchaus richtig. Aber warum ist das denn so?
    Hauptsächlich wegen einer Gesetzgebung bzw. Rechtsprechung zum Sorgerecht, die Väter bei Trennungen benachteiligt.
    Wenn über Gleichberechtigung der Geschlechter gesprochen wird, gehört auch dieser Aspekt dazu!

  • 28
    3
    Pedaleur
    08.03.2021

    Die ungleichen Lohnverhältnisse lassen sich nur ändern, wenn wir konsequent und flächendeckend in allen Branchen Tarifverträge haben. Die unterscheiden nicht nach Geschlecht, wie es sicher mancher Chef tut.
    By the way, der Lohnunterschied zwischen Ost und West ließe sich gleich mit beseitigen. Ist das eigentlich ein Federal Pay Gap?
    Trotzdem muss man auch hinter die Statistiken schauen. Wie sich Familien ihr Zusammenleben aufteilen und gestalten, bleibt diesen eben auch selbst überlassen. Mit dem Recht auf Teilzeit und Rückkehr zur Vollzeit sind Instrumente geschaffen, die beide Elternteile in Anspruch nehmen können. Aus meinem Umfeld sind mir auch Beispiele bekannt, in denen der Mann kürzer arbeitet, um Familie und Haushalt zu managen. Das problem der Mini- und geringqualifizierten Jobs scheint mir komplexer. Das hat meiner Meinung nach auch viel mit Biografien und Bildung zu tun. Bildung und gleiche Zugangschancen sind der Schlüssel zu allem

  • 22
    9
    Piepsi05
    08.03.2021

    Diese 19% Lohnunterschied errechnet mit dem unbereinigten Gender pay gap verzerrt die Lohnunterschiede absichtlich, genauer ist der bereinigte Gender pay gap, wo die jeweiligen Berufsgruppen und nach Arbeitszeit verglichen werden, da beträgt der Unterschied 2-5%, dies würde ich dem unterschiedlichen Verhandlungsgeschick zuschreiben.

  • 26
    13
    lupus
    07.03.2021

    Im Artikel:

    Des Weiteren gibt es fast sechsmal so viele alleinerziehende Mütter wie Väter.

    Woher kommt das und wie ist das zu ändern?

    Wenn z.B. nicht verhindert werden kann dass die Ehen scheidern ist das kaum zu ändern. Es sei denn die Frauen lehnen das Sorgerecht für das Kind ab.
    Das kann ich mir nicht vorstellen.

  • 23
    40
    Ich1966
    07.03.2021

    Tipp des Tages!

    Am besten ist die junge Frau Stu diert: Psychologie,-Sozialpädago-
    gik das ist denke ich auch Ihre Be stimmung.

    Der Platz auf der Kanzel möchte
    doch bitte jemand anderes einn
    ehmen.