Jöhstadt droht ab Mai die Zahlungsunfähigkeit

Der Bürgermeister hat Haushaltssperre verfügt. Die Bauhofmitarbeiter müssen Stunden absetzen. Weil es 2017 keinen Haushalt gab, kann auch nicht auf den Kassenkredit, den Dispo für Kommunen, zugegriffen werden. Und doch ist die Situation nicht ausweglos, so ein Berater.

Mit wenigen Klicks weiterlesen

Standard

Unsere Empfehlung zum Kennenlernen

  • Unbegrenzt Artikel lesen
    (inkl. FP+ Artikel)
  • Erster Monat 1,00 €
    (danach 7,99 €/Monat)
  • Monatlich kündbar

Premium


  • Unbegrenzt Artikel lesen
    (inkl. FP+ Artikel)
  • Erster Monat 1,00 €
    (danach 18,00 €/Monat)
  • Monatlich kündbar
  • Inklusive E-Paper

Sie sind bereits registriert? 

1Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 0
    2
    392713
    03.02.2018

    Für den Erlass einer Haushaltssperre ist der Bürgermeister gar nicht zuständig. Das macht - wenn erforderlich - der Fachbedienstete für das Finanzwesen, auch als Kämmerer bekannt (§30 SächsKomHV O-Doppik). Abgesehen davon, dass die finanzielle Lage der Bergstadt sicher nicht als rosig zu bezeichnen ist, könnte man den Erlass der Sperre zum jetzigen Zeitpunkt auch als taktisch motiviert betrachten. Mit einer gut terminierten "Bankrotterklärung" dürfte es leichter sein, das mit zahlreichen Einsparungen und Schließungen garnierte Strukturkonzept durch den Stadtrat zu bringen. Was bleibt denn den Stadträten anderes übrig, als in dieser Lage den schlauen Empfehlungen der Berater aus Dresden zu folgen. Clever eingefädelt!