Jöhstadt will Schullandheim verkaufen

Maklerfirma soll sich um Veräußerung kümmern

Eine Annaberg-Buchholzer Maklerfirma soll sich um die Veräußerung des Jöhstädter Schullandheimes inklusive des Nebenwohngebäudes kümmern. Das hat der Stadtrat während seiner jüngsten Sitzung mehrheitlich beschlossen. Allerdings geht es nicht einfach um einen Verkauf des kommunalen Objektes. Die Stadt will zunächst nach einem Investor suchen lassen, der einen Erhalt beziehungsweise eine Weiterführung des Schullandheimes in seiner jetzigen Form ermöglichen könnte, hieß es.

Damit sind offenbar alle Rettungsversuche gescheitert, die zuvor unternommen worden waren. Laut Bürgermeister Olaf Oettel (parteilos) habe sowohl der Pächter mitgeteilt, dass er das Objekt nicht erwerben möchte als auch der Förderverein. Dieser hatte noch Ende April mit Hilfe weiterer Enthusiasten ein Benefizkonzert auf die Beine gestellt. Weil damals allerdings nur rund 250 Gäste kamen, konnte nicht die Summe Geld eingespielt werden, die man sich erhofft hatte. Die Einnahmen sollten verwendet werden, um dringend nötige Investitionen tätigen zu können. (tw)

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