Kleiner Husky sucht aktive Familie

Pirun ist sechs Monate alt und sucht ein neues Heim, das ihm viel Auslauf bietet. Wünschenswert wäre auch ein tierischer Kamerad zum Spielen.

Annaberg-Buchholz.

Auf dem ersten Blick wirkt Pirun, als könnte ihn kein Wässerchen trüben. Der schlanke Hund mit den weißen Pfoten und silbrigem Fell schaut sich interessiert um, schnuppert hier und da, gibt sich leutselig und ruhig. Doch gleichzeitig spürt man die vibrierende Energie des Hundekindes. Gespannt wie eine Sprungfeder ist er jederzeit bereit, herumzutollen, zu rennen und zu spielen.

Denn Pirun ist ein Husky, das heißt seine Rasse wurde gezüchtet, um zu laufen. "Er ist absolut etwas für sportliche Leute", sagt Manfred Graupner vom Annaberger Tierheim. Ihn hatte der frühere Besitzer des mittlerweile sechs Monate alten Hundes kontaktiert, als dieser merkte, dass er mit dem kleinen Energiebündel nicht zurande kam. "Eine Woche hat es gut geklappt, dann hat Pirun die Familie kräftig aufgemischt. Er wollte den älteren Familienhund dominieren und reagierte sehr stürmisch auf das Kind im Haushalt", erzählt der Heimleiter. Nun ist der Hund also im Tierheim gelandet und sucht nach einer neuen Familie. Manfred Graupner wünscht sich für seinen Schützling eine wirklich aktive Familie. Wenn das neue Frauchen oder Herrchen zum Beispiel gerne mit dem Rad oder im Winter auf Skiern unterwegs ist, eignet sich Pirun als perfekte Begleitung. Auch ausgedehnte Spaziergänge, mindestens zweimal am Tag, braucht der Husky für seine körperliche Auslastung.


"Aber auch die geistige Auslastung ist wichtig. Es besteht ja noch immer das Vorurteil, dass Huskys etwas dumm sind und sich nur zum Rennen eignen, dem ist aber nicht so", weiß Graupner. Im Gegenteil, um den Hund auch geistig zu fordern, braucht es für den Hund regelmäßige Spiele. Etwa versteckte Gegenstände, die es zu suchen gilt. Auch ein tierischer Kamerad käme Pirun zugute. Da Huskys von Natur aus Rudeltiere sind, eignet sich auch der kleine Husky aus dem Tierheim gut als Zweithund.

"Der andere Hund sollte ihm dann aber auch Paroli bieten können", empfiehlt Manfred Graupner. Überhaupt ist Paroli bieten das Stichwort, wenn es um Pirun geht. Der kleine Husky ist noch immer sehr verspielt und entwickelt einen starken Willen, etwa wenn es um das Anleinen geht. Das sei aber alles kein Problem, die Erziehung ist noch immer möglich. Das weiß auch Steffi Frank.

Die 63-Jährige kommt mehrmals die Woche ins Tierheim, um mit den Hunden vor Ort Gassi zu gehen, auch mit Pirun. "Er zwackt manchmal ein bisschen, aber er ist ja auch noch ein Welpe", sagt sie. Wenn die beiden spazieren gehen, folgt Pirun aufgeregt und freut sich auf den Auslauf in der Natur, den er hoffentlich bald mit neuen Haltern regelmäßig genießen kann.

Das Tierheim ist erreichbar unter der Telefonnummer 03733 622687 oder im Internet unter www.haustiere-web.de.

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