Kritik an geringer Impfbereitschaft

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Erzgebirge.

Besorgt über das Maß der Impfbereitschaft in der Region hat sich die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Kreistag, Ulrike Kahl, geäußert. "Erstaunlich, dass nicht nur Sachsen im Bundesdurchschnitt das Impfquoten-Schlusslicht unter allen Bundesländern darstellt, sondern auch der Erzgebirgskreis innerhalb des Freistaates am hinteren Ende rangiert", sagte Kahl. Nach Monaten der Einschränkungen genieße man das gewohnte Leben. "Doch wir wissen auch um die Fragilität dieser Situation." Vor einer Weltreise lasse man sich "gegen alle möglichen Krankheiten immunisieren". Diese Selbstverständlichkeit wünsche sie sich auch bei Corona. Noch nie sei so umfassend über eine Immunisierung aufgeklärt worden, sodass ein jeder wissen könne, dass die Vorteile die möglichen Nachteile in hohem Maße überwiegen. Eine Corona-Schutzimpfung bezeichnete Kahl auch als "gebotenen Akt der Solidarität und Nächstenliebe" angesichts der bisherigen Todesfälle im Landkreis. (urm)

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