Kurort saniert nach und nach Straßen der Wohngebiete

Nächstes Bauvorhaben: Teilstück der Werner- Seelenbinder-Straße

Oberwiesenthal.

In der Stadt am Fichtelberg wird die Sanierung einer weiteren "sehr schadhaften" Wohngebietsstraße in Angriff genommen. Entsprechend eines Beschlusses des noch im Amt befindlichen alten Stadtrates soll die Werner-Seelenbinder-Straße in diesem Jahr auf einer Länge von mindestens 350 Meter eine neue Fahrbahndecke erhalten. Beginnen sollen die Bauarbeiten an der Einfahrt Dr.-Jäger-Straße.

Eigentlich sieht die vor zwei Jahren erarbeitete und im vorigen Jahr beschlossene Prioritätenliste der Stadt in Sachen Straßensanierung eine andere Reihenfolge vor. Nachdem die Keilbergstraße ebenfalls als Wohngebietsstraße vollständig saniert ist, war als nächstes die Zechenstraße geplant, erläutert Bürgermeister Mirko Ernst (FDP). Die dafür gestartete Ausschreibung habe aber Preise ergeben, die nicht zu rechtfertigen seien. Zudem gebe es bisher keinen Förderbescheid seitens des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr für die beantragte Maßnahme. Daher habe sich die Verwaltung entschieden, die Sanierung der Zechenstraße in das nächste Jahr zu verschieben und stattdessen für das zur Verfügung stehende Geld aus dem Straßenbauprogramm des Freistaates für die Deckensanierung des ersten Teilstückes der Werner-Seelenbinder-Straße zu verwenden. Daraus stehen nach Angaben der Verwaltung reichlich 45.000 Euro zur Verfügung. Zu dieser Summe kommen knapp 10.000 Euro Eigenmittel der Stadt. Erste Kalkulationen haben ergeben, dass dafür eben ein etwa 350 Meter langer Abschnitt aufgearbeitet werden könnte. Sollte mehr machbar werden soll gebaut werden, solange das Geld reicht. Vorgesehen ist demnach, den vorhandenen Straßenbelag abzufräsen, die Tragschicht auszutauschen und eine neue Deckschicht aufzubringen - etwa fünf Zentimeter stark. Die ebenfalls für die Sanierung mit vorgesehenen Straßenquerungen seien unterdessen bereits durch die Firma wieder geschlossen worden, die für die Breitbandverkabelung verantwortlich zeichnet. Möglichst gleich im nächsten Jahr soll dann das noch verbleibende Straßenstück in Angriff genommen werden. An der beschränkten Ausschreibung für das Bauvorhaben haben sich vier Unternehmen beteiligt, die derzeit bereits in Oberwiesenthal tätig sind. Den Zuschlag als günstigster Bieter hat in der Ratssitzung ein Unternehmen aus Annaberg-Buchholz erhalten.

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