Liederfest lockt Massen

Einmal mehr hat sich die Veranstaltung an der Günther Ruh als Besuchermagnet erwiesen. Dabei musizierte auch ein echter Jungspund.

Bärenstein/WeiperT.

Heimatlieder und Volksmusik, musikalische Einlagen und deftiger erzgebirgischer Humor: So hat sich am Wochenende die 7. Auflage des Liederfestes an der Günther Ruh präsentiert. Die Lokalität im ehemaligen Weiperter Stadtteil Grund zeigte sich am vergangenen Sonnabend auch wettermäßig auf seine angenehmste Weise. Die Sitzplätze für reichlich 760 Leute waren bereits am frühen Vormittag besetzt.

Ganztägig kamen und gingen Interessierte, sangen mit, trafen Bekannte oder genossen einfach die lockere Atmosphäre und das bunte musikalische Angebot. "Wir schätzen etwa 1800 Besucher und mehr", sagt Uwe Schulze, Vorsitzender des veranstaltenden Vereines Denkmalspflege Weipert. Die Zusammenarbeit mit den tschechischen Freuden sei unkompliziert. "Es war, auch dank der Kommunalverwaltung Weipert, ein gutes Miteinander", versichert der Verantwortliche. Böhmisches Bier, Anton-Günther-Lieder und erzgebirgische Traditionspflege bildeten eine gute Troika und verbanden wie von selbst. Das meinten auch Jörg Ullmann und seine Freundin Tina Marie. "Wir sind Anton-Günther-Fans und freuen uns, dass die Leute von der Denkmalspflege das Areal hier wieder zugänglich gemacht haben. Das ist auch ein Beitrag für Völkerverständigung", sage der junge Jöhstadter. Auch die Besucher Joachim Fritzsch und Christa Schneider waren begeistert. "Was hier geboten wird, dazu noch ohne Eintritt, ist phänomenal. Man kann das den Verantwortlichen nicht hoch genug anrechnen." Für Inge und Gerhard Päckert ist das Liedertreffen seit Jahren ein Muss. "Ich habe hier in unmittelbarer Nähe der Jöhstadter Straße gewohnt", sagt der Erzgebirger. "Mit 15 Jahren musste ich mein Elternhaus verlassen."


Indessen musizierte sich S Berschl Julien Rauer, mit 15 Jahren der jüngste Musiker des Tages, mit dem Vugelbeerbaam, dem Zillertaler Hochzeitsmarsch, Marina und dem Trompetenecho quer durch Europa und brachte Alt und Jung zum Klatschen und Schunkeln. Ob der Männerchor Zschopautal, die Köhlermusikanten, De Ranzen, der Franzl aus Trinksaifen und vielen anderen - Musik gab es ganztägig und in aller Couleur.

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