Literaturpreis "Kammweg": Jury wählt zwei aus 33

Beste lyrische Beiträge gekürt - Genre für 2021 steht fest

Annaberg-Buchholz.

Die Sieger des diesjährigen "Kammweg"-Literaturwettbewerbs stehen fest. Je ein Hauptpreis geht an Marit Heuss und Günter Höhne, erklärte eine Sprecherin des Kulturraums Erzgebirge-Mittelsachsen. Beide wurden in einem anonymen Auswahlverfahren durch eine fünfköpfige Fachjury ausgewählt, heißt es. Marit Heuss, 1984 in Bad Schlema geboren und heute in Leipzig lebend, stach mit ihren Gedichten hervor, die Bilder erzeugten, "hervorgebracht durch eine großartige formelle Schreibkunst". Aktuell ist sie Stipendiatin des Künstlerhauses Edenkoben und der Kulturstiftung des Freistaates. Den zweiten Hauptpreis bekommt der gebürtige Zwickauer Günter Höhne, der als Journalist, Kulturpublizist und Buchautor in Berlin lebt. Die Jury attestierte ihm die "sehr gelungene poetische Verarbeitung kosmopolitischer Themen".

Zudem sind Anerkennungspreise an Laura Schiele (Leipzig), Renate Mosel (Dresden), Jan Oechsner (Gornsdorf) und Silke Rudl (Dresden) vergeben worden. Die nächste Ausschreibung im "Kammweg"-Wettbewerb wird 2021 zum Genre Kurzgeschichten erscheinen. (urm)

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