Maskenpflicht: Wer soll Verstöße ahnden?

Masken-Muffel sind im öffentlichen Nahverkehr im Erzgebirge die Ausnahme, sagen Fachleute. Doch ihnen droht jetzt ein Bußgeld von 60 Euro. Dabei gibt es aber noch einige Fragezeichen.

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33 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 5
    1
    OlafF
    20.09.2020

    Das Bußgeld für die Verantwortungsträger wird es nicht geben, @censor. Sie werden sich auf einen Fachmann berufen, welcher dann als Sündenbock dient. Und zahlen werden die Schadensersatzansprüche die Steuerzahler...Aber hierzu müssen erst noch Sammelklagen eingerichtet werden.

  • 5
    0
    mops0106
    20.09.2020

    Der Verkehrsbereichsleiter sollte sich mal in der sächsischen Verordnung informieren. Ausnahmen gibt es nicht nur für Menschen mit Attest, sondern auch für Schwerbehinderte.

    Übrigens: In Chemnitz erfolgt keine Ansage mehr. Angeblich wegen Beschwerden? In welcher Richtung?

    Ich hatte die CVAG mehrfach angemailt und gebeten, die beiden Ausnahmen mit in die Ansage aufzunehmen: "Befreit sind schwerbehinderte und kranke Menschen. Als Nachweis dient der Schwerbehindertenausweis oder ein Attest."

    Mir wurde 2x geantwortet (Standardsätze), es könnte nicht auf alle Befreiungsmöglichkeiten eingegangen werden. Auf die 3. Mitteilung von mir, dass es nur diese zwei offiziellen Befreiungsgründe gibt, erhielt ich keine Antwort mehr.
    (Kleine Kinder müssen die Teile zwar auch nicht tragen, die werden aber auch nicht angepöbelt, wie mir oft passiert.)

    Viele wissen gar nicht, dass es Ausnahmen vom Tragen gibt und gehen dann andere Menschen an.

  • 8
    1
    censor
    19.09.2020

    Ein Bußgeld sollten eigentlich die zahlen, die den Maskenball befohlen haben.