Müll-Ärger: Stadt droht mit weiteren Wegen

Parkende Fahrzeuge bereiten Entsorgern Probleme

Annaberg-Buchholz.

Eine ganze Reihe von Gassen und Straßen in Annaberg-Buchholzsind eng. Wenn dann noch Autos ungünstig am Rand parken, kann es für den durchfahrenden Verkehr schon mal kritisch werden. Diese Erfahrung machen derzeit offenbar gehäuft Entsorger, die in der Regel mit größeren Lkw unterwegs sind. "In letzter Zeit beschweren sich vermehrt Entsorgungsunternehmen bei der Stadtverwaltung", erklärt Stadtsprecherin Nicole Gräbner. Wegen zu eng parkender Fahrzeuge sei eine Durchfahrt von Mülllaster und Co in bestimmten Bereichen erschwert oder gar nicht möglich. Dadurch könnten nicht alle Abfallbehälter abgeholt werden.

Als Schwerpunkte des Müll-Ärgers hat die Stadt vor allem die Gassen in und um die Scherbank sowie die Große und Kleine Kirchgasse, Kartengasse und Sommerleite sowie im Bereich der Einenkelstraße und den Rosen-, Tulpen- und Nelkenweg in Buchholz ausgemacht. Bessere sich die Lage nicht, seien die Firmen, die braune, schwarze, blaue und gelbe Tonnen im Auftrag des Zweckverbands Abfallentsorgung Südwestsachsen (ZAS) und für das Duale System abholen, gezwungen, die Tourenpläne zu ändern. Heißt: die engeren Nebengassen im Kernbereich von Annaberg und Buchholz würden nicht mehr durchfahren, Abfallbehälter müssten an die größeren Verbindungsstraßen gebracht werden, zu von den Entsorgern festgelegten Sammelstellen.


Auch im Hinblick auf Feuerwehr und Krankenwagen mahnt die Stadt an, beim Parken Durchfahrtsbreiten von minimal drei Metern zu lassen und Kreuzungs- und Einmündungsbereiche freizuhalten. "Der gemeindliche Vollzugsdienst wird in den betreffenden Bereichen in den nächsten Wochen schwerpunktmäßig den ruhenden Verkehr überwachen und erforderlichenfalls ahnden", so Stadtsprecherin Gräbner.

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