Notinseln bieten seit zehn Jahren Schutz

Allein in Burkhardtsdorf, Auerbach und Gornsdorf gibt es 80 Anlaufstellen

Burkhardtsdorf.

Wenn der Schulweg zum Gefahrenweg wird oder unterwegs das Kind Angst bekommt, findet es unter dem Symbol der Notinsel Schutz und Hilfe. Seit mittlerweile zehn Jahren sind Burkhardtsdorf, Auerbach und Gornsdorf Teil dieser Initiative der Stiftung Hänsel und Gretel. Mit der Einweihung der Eurofoam-Arena als Standort im Sommer 2008 waren die drei Gemeinden sogar die ersten Kommunen im Freistaat, berichtet Andrea Hinkel nicht ohne Stolz. Sie koordiniert im Burkhardtsdorfer Rathaus die Notinseln auf dem Gebiet der Verwaltungsgemeinschaft.

Allein in Burkhardtsdorf, Auerbach und Gornsdorf gibt es 80 Notinseln. Inzwischen beteiligen sich auch Stollberg, Jahnsdorf und Niederdorf an der Initiative. Notinseln können Rathäuser, Kitas, Schulen, Arztpraxen, Geschäfte, Gaststätten oder Freibäder sein, die Kindern durch das Logo in der Tür oder im Fenster anzeigen: "Hier findest du Schutz." Doch es geht um mehr: "Alle Partner signalisieren damit ihre Hilfsbereitschaft und verpflichten sich selbst zum Hinsehen und Handeln in Notsituationen", so Andrea Hinkel. Ihren Worten zufolge erfüllten die Notinseln bisher glücklicherweise eine rein präventive Funktion und sind eher ein Anlaufpunkt für kleine Belange.

www.notinsel.de

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