Online-Alternative zu Marsch des Lebens

Annaberg-Buchholz/Israel.

Mit dem israelischen Feiertag Jom HaShoa wird am heutigen Dienstag der Opfer des Holocaust gedacht. Weltweit finden normalerweise Märsche des Lebens statt. In diesem Jahr ist das wegen der Corona-Pandemie nicht möglich. Alternativ ist eine Online-Veranstaltung geplant. Sie steht unter dem Motto "Stoppt den Virus des Antisemitismus". Dabei kooperieren die Marsch des Lebens-Bewegung und die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem. Vertreter aus 20 Ländern, darunter auch aus Sachsen und Sachsen-Anhalt, werden zugeschaltet. Zudem werden noch bis zum heutigen Dienstagnachmittag, 17 Uhr, die Namen der Opfer des Holocaust verlesen. Darunter seien auch die Namen der Annaberger Juden, teilt Ulrike Bernhardt mit. Sie ist in der Region seit Langem aktiv und setzt sich gegen das Vergessen ein. (aed)

marschdeslebens.org/live

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