Open-Air-Konzert sorgt für Aufsehen am Geyrischen Teich

Die Band No King No Crown hat am Sonntag im Erzgebirge gespielt, auf Einladung von Benjamin Brunner. Es war das erste "Haus am See Open Air".

Ehrenfriedersdorf/Geyer.

Wer am Sonntagabend am Greifenbachstauweiher unterwegs war, der konnte es vermutlich hören. Eineinhalb Stunden spielte die Band No King No Crown aus Dresden unter freiem Himmel. Es war ein Privatkonzert am Wochenendhaus von Benjamin Brunner und doch irgendwie viel mehr. Denn der 30-Jährige, der im Geyrischen Stadtrat sitzt, in Dresden als Social-Media-Manager arbeitet und in Kamenz mit seiner Frau auch noch einen Drei-Seiten-Hof bewohnt, hat gleich mal 50 Leute eingeladen. Und wer zufällig vorbeikam, durfte bleiben und mitgenießen. Doch wie kam die Idee zustande? "Die Band hat über Instagram ein Wohnzimmer für ein kleines Konzert gesucht", erzählt Brunner. Das fand er spannend und bewarb sich mit seinem Haus am See. Der Garten - quasi ein Wohnzimmer unter freien Himmel - sei doch ideal für so eine Veranstaltung. Und da Brunner ein Experte in Sachen Social Media ist, erstellte er kurzerhand eine Facebook-Veranstaltung, kreierte ein Logo und lud Freunde, Familie und Bekannte ein. Das erste "Haus am See Open Air" war geboren.

"Für mich ist es wichtig, einfach etwas für andere zu tun", begründet der 30-Jährige. Und die, die dabei sein durften, waren begeistert. "Ich könnte mir vorstellen, das nun öfter zu machen", so Brunner. Über die Möglichkeit, so eine Veranstaltung mal für die Öffentlichkeit zu organisieren, habe er schon nachgedacht. Doch das wäre dann gleich ein ziemlich großer Schritt. Aber ein zweites Haus am See Open Air sei definitiv wahrscheinlich. Und manche Ideen müssen schließlich auch erst reifen.

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