Polizei gibt 508-mal Tipps für Sicherheit

Die zweite Über-Land-Tour des Präventionsteams der Polizeidirektion Chemnitz ist beendet. Die Beamten ziehen eine positive Bilanz.

Annaberg-Buchholz/Ehrenfriedersdorf.

Die zweite Über-Land-Tour des Fachdienstes Prävention der Polizeidirektion Chemnitz ist abgeschlossen. 508-mal waren die Polizistinnen und Polizisten gefragte Gesprächspartner zu Themen wie Einbruchschutz, Trickbetrug am Telefon, Straßenverkehrsordnung, Internetsicherheit oder Polizeiberuf, heißt es in einer Pressemitteilung. Zwischen dem Tour-Start am 29. Mai auf dem Marktplatz in Rochlitz und dem Zielort Schneeberger Marktplatz am 19. August lagen 22 weitere Stationen und 1700 Kilometer durch den Landkreis Mittelsachsen und den Erzgebirgskreis. Im Altkreis Annaberg machte die Beamten unter anderem in Geyer und Ehrenfriedersdorf Halt.

Was wollten die Leute wissen? 240 Bürgerinnen und Bürger hätten sich nach Möglichkeiten eines besseren Einbruchschutzes erkundigt, 268-mal konnten die Beamten Empfehlungen geben, wie man beispielsweise Trickdieben und -betrügern nicht auf den Leim geht. Auch Fragen zum gefahrlosen Surfen und Einkaufen im Internet, zu Lärmbelästigung sowie Abstandsregeln auf der Autobahn wurden gestellt. Und es gab auch nicht ganz alltägliche Fragen: Am Stand in Seiffen fragte eine Frau zum Beispiel, ob sie denn selbst einen Einbrecher festnehmen dürfe. Zugleich freute sie sich über das Wiedersehen mit einem der Tour-Polizisten. Dieser war bereits vor geraumer Zeit bei ihr zum Hausbesuch gewesen, um sie nach einem Einbruch sicherungstechnisch zu beraten und so möglicherweise vor erneutem Schaden zu bewahren.

Im Tour-Tagebuch sei außerdem zu lesen, dass die Besatzung des Beratungsmobils in Schwarzenberg die Suche nach einem vermissten jungen Mann unterstützte und diesen sogar fand. In Zwönitz erfuhren sie von einem Betrugsfall im Zusammenhang mit dem Ankauf von Pelzen. In Aue-Bad Schlema waren die Polizisten Botschafter für den Polizeiberuf und erklärten Kindern einer Vorschulgruppe unter anderem den Streifenwagen der Bürgerpolizisten, die die Aktion vor Ort unterstützten. Im kommenden Jahr soll es wieder eine Präventionstour übers Land geben. (aed)

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