Rinnen fürs Welterbe

Nicht alltägliche Arbeiten haben am gestrigen Freitag am Frohnauer Hammer stattgefunden. Drei Holzdachrinnen, von denen zwei rund zehn Meter lang sind, wurden in den Morgenstunden an dem ältesten Schmiedemuseum in Deutschland angebracht, das Bestandteil des Unesco-Welterbes ist (im Bild vorne Betriebshofleiter Holger Lötzsch und Jörg Bräuer, Kurator der Städtischen Museen). Starke Schäden an den alten Rinnen aus dem Jahr 2007 hatten den Austausch erforderlich gemacht, wie es aus dem Rathaus heißt. So seien besonders jene Rinnen beschädigt gewesen, die sich in Griffhöhe der Besucher befanden. Auch Sonneneinstrahlung setzte dem Holz zu. Mitglieder der Gewerkschaft "St. Briccius" fertigten kürzlich fach- und denkmalgerecht per Hand die neuen Rinnen aus Fichtenholz, die nun ihren Platz erhalten haben. (urm)

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