Ruinensicherung geht weiter

Das Gerüst an der historischen Malzmühle im Schlettauer Schlosspark konnte nun nach fast einem Jahr Bauzeit wieder entfernt werden. Derweil laufen schon die Vorbereitungen für ganz besondere neue Bewohner.

Schlettau.

Etwa ein Jahr hat die Sanierung der Mauerkrone an der Malzmühle gedauert. Nun konnte das Außengerüst entfernt werden. Abgeschlossen sind die Sicherungsarbeiten damit aber noch nicht, erklärt Bürgermeister Conny Göckeritz. Nun gehen die Arbeiten im Inneren weiter. Unter anderem müssen die Wände noch gesichert werden. Ziel ist es, die Überreste der historischen Malzmühle als Ruine zu erhalten. Lange Zeit stand das Gebäude leer, verfiel immer mehr. Teile des Daches stürzten ein. Das Haus wurde zur Gefahr. Früher oder später hätte nur noch ein Komplettabriss geholfen. Das sollte verhindert werden. In einem ersten Schritt wurde 2016 das völlig marode Dach abgerissen, danach folgte die Entkernung. Im Mai vergangenen Jahres wurde schließlich das Gerüst gestellt, um wieder einen ordentlichen Mauerabschluss herzustellen. Diese Arbeiten sind nun abgeschlossen.

Und: In eines der ältesten Häuser Schlettaus soll wieder Leben einziehen - und zwar tierisches. Im Inneren wird in den kommenden Wochen ein Uhugehege errichtet. "Das Holz dafür ist schon da", sagt Göckeritz. Die Uhus, die aus einem ehemaligen Tiergehege stammen, sollen noch in diesem Jahr in die Malzmühle einziehen.

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