Schanzen-Areal zu verkaufen

Auch in Mildenau wurde einst dem Skisprung gefrönt. Doch diese Zeiten sind lange vorbei. Nun will die Kommune das Grundstück veräußern. Bei der Diskussion kam auch ein bisschen Nostalgie auf.

Mildenau.

In der jüngsten Mildenauer Ratssitzung kam ein Thema auf, das bei einigen Mitgliedern des Gremiums gleich Erinnerungen an die Vergangenheit wachrief. Es ging um die ehemalige Skisprung-Schanze an der Streckewalder Straße in der Nähe des Klärwerkes. Zu DDR-Zeiten nutzen die Mildenauer das Areal, um waghalsig den Hang hinunterzuspringen. Lang sind diese Zeiten allerdings her. Denn nach der Wende wurde die Schanze nach den Worten von Bürgermeister Andreas Mauersberger abgerissen. Die Überreste, zum Beispiel die Beton-Fundamente, sind allerdings bis heute vorhanden. Nun will die Gemeinde handeln. Es sei höchst unwahrscheinlich, dass die Sportart in Mildenau jemals wieder ausgeübt wird. Der Plan sieht also vor, das Grundstück zu verkaufen. Gespräche habe es bereits gegeben, so der Bürgermeister. Das Areal sei mehr als 640 Quadratmeter groß. Eine Preisvorstellung gebe es bereits. Der Ortschef wollte nun von den Gemeinderäten wissen, ob sie dieses Vorgehen mittragen und die Verwaltung den Verkauf weiter vorantreiben soll.

Dafür gab es prinzipiell grünes Licht. Allerdings warf ein Rat ein, dass zuvor auch der Sportverein befragt werden solle, ob nicht doch Interesse an einer Wiederbelebung der Sprungschanze bestehe. Dem hielt ein anderes Ratsmitglied entgegen, dass es damals Gründe gab, warum die Schanze aufgegeben und abrissen wurde. Es habe einfach zu wenig Schnee gegeben. Nach und nach sei das Gelände verwahrlost.

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