Scheibenberg bekommt Urkunde

Scheibenberg.

Die Orgelpfeifen am Scheibenberg sind über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Die bis zu 30 Meter hohen Basaltsäulen sind beeindruckend. Freigelegt wurden sie durch die Gewinnung von Sand, Kies und Basalt. Heute ein geologisches Denkmal, das als assoziiertes Objekt aber nicht direkt zur mit dem Welterbetitel gekrönten Montanregion Erzgebirge gehört. Nichtsdestotrotz überreichte Matthias Lißke, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Erzgebirge, bei der bisher viele Fäden beim Thema Welterbe zusammenliefen, nun eine der Welterbe-Urkunden. Denn um die Montanregion in all ihren Facetten verstehen zu können, gehört sehr viel dazu. Ursprünglich standen die Orgelpfeifen mit auf der Liste der Objekte für die Welterbebewerbung. Doch um bessere Chancen zu haben, wurden die Bestandteile reduziert. Das Geotop Scheibenberg wurde wie viele andere Bestandteile gestrichen. Die Stadt ist nach wie vor Mitglied des Welterbevereins. (aed)


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