Schlettauer erhält "Lore"

In Chemnitz sind die 41. "Tage der erzgebirgischen Folklore" über die Bühne gegangen. Falk Merten dürften sie dauerhaft in Erinnerung bleiben.

Chemnitz/Schlettau.

Erzgebirgische Tradition erweist sich in der Vorweihnachtszeit immer wieder als Exportschlager. So besuchten am Wochenende rund 9000 Menschen die 41. "Tage der erzgebirgischen Folklore" in der Stadthalle Chemnitz. Sie konnten 50 erzgebirgischen Kunsthandwerkern und Ausstellern beim Drechseln, Schnitzen, Reifendrehen und Klöppeln über die Schultern schauen.

Mittendrin: Falk Merten aus Schlettau. Der Schlettauer Holzgestalter wurde mit der diesjährigen "Lore" ausgezeichnet. Laut Yvonne Buchheim von der C3 Chemnitzer Veranstaltungszentren GmbH lockten die aufwendige und sehr schöne Standgestaltung mit Drehleuchtern und Hängespinnen zahlreiche Besucher an. Gemeinsam mit seiner Tochter Arlett fertigt er prächtig verzierte Deckenleuchter, die seit mehr als 150 Jahren zum Schmuck der heimischen Wohnräume im Erzgebirge gehören. Als frühe nutzbringende Leuchtelemente brachten sie Licht in Bergmannsstuben. Rund 187 Einzelteile werden für die Herstellung eines Leuchters benötigt. Der individuellen Gestaltung sind kaum Grenzen gesetzt: verziert mit Holzperlen, kleinen Hängefiguren, stilisierten Blumen, Zapfen und Glocken erfordere diese zeit- und arbeitsaufwendige Fertigung ein besonderes Fingerspitzengefühl, so Buchheim. (urm)

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