Schock über Brandkatastrophe in Weipert sitzt noch tief

Nachbarn aus dem Erzgebirgsort Bärenstein unterstützen tatkräftig bei der Organisation von Hilfe und Spenden.

Bärenstein.

Nach der Brandkatastrophe in der Bärensteiner Nachbargemeinde Vejprty/Weipert, bei der es acht Tote zu beklagen gab, wenden sich nun noch einmal die Gemeinde Bärenstein und die örtliche Feuerwehr an die breite Öffentlichkeit. Damit, betonen Bürgermeister Silvio Wagner und Wehrleiter Matthias Schmiedel, hoffen sie auch auf ein Ende der aus ihrer Sicht teilweise sehr unsachlich geführten Diskussionen zum Feuerwehreinsatz an diesem Tag.

In der gemeinsamen Erklärung heißt es: "Voller Entsetzen haben wir von der Tragödie in unserer Partnerstadt Weipert erfahren. Der Schock der Geschehnisse sitzt auch bei uns noch sehr tief. Unsere Gedanken sind in diesen Tagen bei den Opfern, den Verletzten, den Rettungskräften und deren Familien." Bereits kurz nach dem Bekanntwerden des Unglücks sei der Bürgermeisterin der Stadt Weipert, Jitka Gavdunová, das tief empfundene Mitgefühl und Beileid der Gemeinde Bärenstein ausgesprochen und gleichzeitig jegliche Hilfe angeboten worden. Beide Kommunen stünden seitdem in ständigem Kontakt, um Hilfen und Spenden zu organisieren und den Hilfsbedürftigen zur Seite zu stehen. Dabei ist es ihnen auch wichtig, sich als Feuerwehrleute und Nachbargemeinde "für den unermüdlichen Einsatz der Rettungskräfte zu bedanken" und "für das Geleistete Hochachtung zu zollen". Die Vorgehensweise aller im Einsatz aktiven Kräfte sei nachvollziehbar. "Die Bärensteiner Feuerwehrleute haben sich zeitnah nach dem Einsatz auf den Weg zu den tschechischen Kameraden gemacht und ihre aufrichtige Anteilnahme übermittelt", betont Matthias Schmiedel. Nach vielen Jahren guter kameradschaftlicher und fachlicher Zusammenarbeit sei es für sie selbstverständlich, in diesen schweren Stunden unterstützend an der Seite der Weiperter Kameraden zu stehen. Bürgermeister und Wehrleiter wünschten den Verletzten schnelle Genesung und den Angehörigen der Todesopfer viel Kraft für die Verarbeitung ihrer Trauer. af

Informationen dazu, wie konkret geholfen werden kann, finden Sie unter www.baerenstein-erzgebirge.de


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