Schulerweiterung soll 2021 starten

Nun steht fest, wo der Anbau an die bestehende Grundschule in Mildenau erfolgen soll. Ziel ist es, vier neue Klassenzimmer und einen Mehrzweckraum zu schaffen.

Mildenau.

Die kleine Gemeinde Mildenau wird für Familien immer attraktiver. Die Anzahl der Kinder im Ort wächst und damit auch der Platzbedarf in der Grundschule. Aus diesem Grund muss die Bildungseinrichtung vergrößert werden. Vier zusätzliche Klassenzimmer, verteilt auf zwei Etagen sollen mithilfe eines Anbaus entstehen. Noch in diesem Monat will die Verwaltung den Fördermittelantrag einreichen, erklärte vor Kurzem Bürgermeister Andreas Mauersberger. Die Kommune hofft auf eine 60-prozentige Förderung. Geht alles nach Plan, könnten die Bauarbeiten für die Erweiterung im kommenden Jahr beginnen.

Und die Zeit drängt auch etwas. Immerhin gibt es schon jetzt mehr Bedarf. Aktuell gebe es in den vier Klassenstufen fünf Klassen. Im kommenden Schuljahr werden es sechs sein, 2021/22 sogar sieben. Das heißt, die Grundschule wird damit fast komplett zweizügig. Mehr Kinder hieße aber auch, dass es in anderen Bereichen der Schule enger wird - zum Beispiel im Speisesaal. Ein neuer soll ebenfalls im Anbau entstehen. Dieser soll aber als Mehrzweckraum konzipiert und nutzbar sein. So bekomme die Mildenauer Schule auch eine Art Aula, die bisher ebenfalls fehle, erläutert Andreas Mauersberger.

Für Diskussionen im Gemeinderat sorgte vor Kurzem die Frage, wo genau der Anbau entstehen soll. Zur Diskussion standen zwei Varianten. Bei einer hätte das Haupttreppenhaus aber bei laufendem Schulbetrieb abgerissen werden müssen. Das würde sich zudem bei den Kosten negativ auswirken. Also entschied sich das Gremium letztlich für die Version, bei der die Erweiterung am Hortflügel ansetzt - unterm Strich die etwas kostengünstigere Variante. Auch deshalb, weil bei einem Abriss des bestehenden Treppenhauses im Hauptgebäude, der bereits vorhandene Treppenlift weggefallen wäre und durch einen Aufzug hätte ersetzt werden müssen, erläutert der Bürgermeister. Bereits seit Langem verfügt die Schule über einen Treppenlift, der bei Bedarf, zum Beispiel wenn ein rollstuhlfahrendes Kind die Schule besuchen möchte, in Betrieb genommen werden kann.

Um die Planungen weiter voranzutreiben, vergab der Gemeinderat zudem weitere Aufträge für die Planungen an das zuständige Planungsbüro. Die Kosten für die nächsten Phasen liegen bei knapp 100.000 Euro.

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