Schwarzarbeit: Imbissbetreiber aus dem Erzgebirge zu Geldstrafe verurteilt

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Erfurt/Annaberg. Das Amtsgericht Chemnitz hat einen 45-jährigen Imbissbetreiber aus dem Erzgebirgskreis zu einer Geldstrafe von mehreren Tausend Euro verurteilt. Das teilte das Hauptzollamt Erfurt am Freitag mit. Die Ermittler konnten dem Mann nachweisen, dass er seine Arbeitnehmer in den Jahren 2014 bis 2018 nicht in vollem Umfang oder gar nicht zur Sozialversicherung angemeldet hatte - Schwarzarbeit. Dadurch, so ein Sprecher des Hauptzollamtes, hatte er den zuständigen Sozialkassen und der Berufsgenossenschaft Beiträge in Höhe von mehr als 186.000 Euro vorenthalten. Einen Teil der Löhne habe er schwarz ausgezahlt.

Die Ermittler des Hauptzollamtes Erfurt und der Staatsanwaltschaft Chemnitz waren dem 45-Jährigen auf die Schliche gekommen, nachdem sich ehemalige Angestellte gemeldet hatten. Der nun Verurteilte betreibt laut der Mitteilung mehrere Imbissbetriebe. Das Chemnitzer Amtsgericht hat den Erzgebirger zu einer Gesamtgeldstrafe von 360 Tagessätzen verurteilt. Der Tagessatz wurde aufgrund der finanziellen Verhältnisse des Mannes auf 10 Euro festgesetzt. Das Urteil ist bereits rechtskräftig. "Neben der Geldstrafe hat das Gericht auch die Einziehung von Wertersatz in Höhe der nicht gezahlten Sozialversicherungsbeiträge in Höhe von über 186.000 Euro angeordnet." (aed)

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