Skiverein erhält 10.000 Euro

Sehmataler haben ihre erste Saison mit neuem Vorstand gut gemeistert. Das wird seitens der Gemeinde honoriert.

Sehmatal.

Der neue Vorstand des Skivereines Sehmatal - einschließlich der neuen Präsidentin Tanja Dießl - hat erfolgreich seine erste Saison am Skilift am Paulusberg gemeistert. Eine entsprechend positive Bilanz zog die Präsidentin in der jüngsten Sitzung des örtlichen Gemeinderates. Nicht nur, dass drei ehemalige Mitglieder des Vereines wieder zurück und zehn Mitglieder neu gewonnen werden konnten. Der Verein war zugleich Gastgeber für insgesamt vier Wettkämpfe - "so viele wie noch nie", betont die Präsidentin.

Der Höhepunkt dabei: die Sachsenmeisterschaft der Senioren im Riesenslalom, die eigentlich gar nicht in Neudorf geplant war und in Ermangelung von Schnee bei den sonstigen Veranstaltern kurzfristig vom Verein übernommen worden war. Zuvor war bereits ein Lauf der Sachsenmaster-Cups und die Ortsmeisterschaften im Riesenslalom am Paulusberg ausgetragen worden. Und auch die legendäre Weltmeisterschaft im "Arschlader-Wettruscheln" konnte in der zurückliegenden Saison dank ausreichend Schnee wieder stattfinden. Neben den Wettkämpfen sichern die Vereinsmitglieder außerdem den täglichen Betrieb am Skilift ab. Insgesamt "sind wir alle mit der Saison sehr zufrieden", resümiert Tanja Dießl und erntete auch aus den Reihen der Gemeinderäte viel Lob, unter anderem von "Viel-Fahrer" Dieter Flade (CDU) und von Bürgermeister Andreas Schmiedel (Freie Wähler Bürgerforum).


Entsprechend einstimmig fiel der Beschluss aus, in dem es um den Zuschuss an den Verein für die Gewährleistung des Liftbetriebes in den Monaten Dezember bis März in der vergangenen Saison ging. Für die insgesamt knapp 2000 geleisteten Betriebsstunden erhält der Verein demnach eine Finanzspritze in Höhe von 10.000 Euro.

Geld wird allerdings nicht nur für das Personal, sondern auch für einige Investitionen dringend benötigt, wurde in dem kurzen Bericht von Tanja Dießl deutlich. Unter anderem müsse unbedingt in die entsprechende Technik für Kartenzahlungen investiert werden, da diese Möglichkeit mittlerweile von der überwiegenden Mehrheit der Skifahrerinnen und Skifahrer gefordert werde. Zudem sei das Drehkreuz altersbedingt verschlissen und reparaturbedürftig. Perspektivisch sollte über das Thema Beleuchtung am Skihang intensiver nachgedacht werden.

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