Skulptur kehrt zurück in den Waldschlößchenpark

1936 stiftete der Erzgebirgszweigverein den "Bockspringer" für das Areal in Buchholz. Nun ist er restauriert. Es gab ihn aber nicht nur einmal.

Annaberg-Buchholz.

Eine vor mehreren Jahren durch Vandalismus stark beschädigte Skulptur ist zurück im Buchholzer Waldschlößchenpark. Nachdem sie in der Mildenauer Steinmetzwerkstatt Wagler restauriert worden ist, steht "Der Bockspringer" nun wieder in seinem Umfeld - einem Park, der selbst von 2017 bis 2019 umgestaltet worden ist.

Nach Angaben der Stadt hatte der örtliche Erzgebirgszweigverein die Skulptur 1936 gestiftet - anlässlich seines 50-jährigen Bestehens. "Aufgestellt wurde sie in der ehemaligen Schmuckanlage zwischen Rosenbeeten. Diese war die einzige, die 1935 wegen mangelnder Finanzen vom Entwurf des Gartenarchitekten Hofmann zur Umgestaltung des Waldschlößchenparks wirklich realisiert wurde", informiert ein Sprecher. Während der erneuten Umgestaltung des Geländes, die 2019 abgeschlossen worden ist, waren die Rosenbeete entfernt worden, "da der feuchte und schattige Standort schlechte Voraussetzungen für das Wachstum von Rosen bot". Die durch Vandalismus bereits vorher zerstörte Skulptur "Der Bockspringer" wurde schließlich wieder restauriert. Bei den Recherchen zum Aussehen sei Steinmetzmeister Thomas Wagler auf die 1921 gegründete Firma Gebrüder Heidl aus Rochlitz gestoßen, "die sich mit der Fertigung von individuellen Grabsteinen aus Naturstein und Gartenplastiken aus Betonwerkstein damals schnell einen Namen machte", heißt es aus der Stadtverwaltung. Daher stamme auch die Skulptur "Der Bockspringer" im Waldschlößchenpark, die auch in anderen Orten aufgestellt worden sei. Der Rechtsnachfolger, die Firma Heiro in Rochlitz, existiere noch heute. Der Buchholzer Waldschlößchenpark wurde 1893 angelegt, nachdem die Stadt Buchholz das Grundstück vom Kaufmann Paul Bach erworben hatte.

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