Sonderschau zum Doppeljubiläum: Geyers Schnitzer legen letzte Hand an

Am 10. Oktober 1894 hat sich in der Wohnung des Posamentiermeisters Friedrich Gottlob Liebig in Geyer etwas Besonderes zugetragen: Damals wurde die Gründung einer Gemeinschaft beschlossen, die bis heute das Leben in der Stadt mit prägt. Der Schnitz- und Krippenverein Geyer wird sein 125-jähriges Bestehen mit einer Sonderausstellung im Schnitzerheim an der Silberhüttenstraße feiern, das es dort seit 25 Jahren gibt. Ein weiterer Anlass für die Schau, die am Sonnabend eröffnet wird. Zurzeit haben die Mitglieder wie Kassenwart Helmut Müller (vorn) und der zweite Vorsitzende Joachim Hirsch noch mit letzten Details beim Aufbau zu tun. Versprochen wird ein Streifzug durch die Geschichte des Vereins mit vielen einzigartigen Exponaten. Dazu gehören klassische Schnitzereien ebenso wie Pyramiden sowie Heimat- und Weihnachtsberge. Zehn davon gehören zum festen Inventar des Schnitzerheims - ihre Größe reicht von einem halben bis zu 22 Quadratmetern. Im Übrigen zählt der Schnitz- und Krippenverein Geyer laut dem Vorsitzenden Andreas Richter zu den ältesten im Erzgebirgskreis. In den nächsten Jahren werden seine Mitglieder auch die Figuren für Geyers neue Stadtpyramide schaffen. Die Sonderausstellung an der Silberhüttenstraße 15 kann von Samstag bis zum 27. Oktober besucht werden: jeweils von 13 bis 19 Uhr. (aho)

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