Steinbach soll eigenes Wohngebiet erhalten

Auf Ex-Ferienheim-Areal sollen 17 Parzellen erschlossen werden

Steinbach.

Es ist der Traum vieler Häuslebauer: ein Grundstück direkt am Wald. Genau das kann in Erfüllung gehen, wenn die Pläne von Günter Tippmann und Alain Reinicke Realität werden.

Beide wollen sie ein Wohngebiet in Tippmanns Heimatort Steinbach schaffen. Dabei geht es um das Gelände des ehemaligen Ferienheimes VEB Energiebau Radebeul. Das Areal hat Tippmann vergangenes Jahr gekauft. Seitdem ist er dabei, die vorhandenen Gebäude, die seit vielen Jahren leer stehen, abzureißen. "Das kostet mich eine fünfstellige Summe", sagt er. Ist die reichlich 14.000 Quadratmeter große Fläche einmal beräumt, soll sie neu erschlossen und aus ihr ein Wohngebiet werden. "Ich plane mit insgesamt 17 großen Parzellen", sagt Reinicke, den Tippmann als Investor für das Vorhaben gewinnen konnte.

Das Problem: Bis Baurecht besteht und die Erschließung starten kann, werde erfahrungsgemäß noch ein Jahr ins Land gehen. Diese Zeit dauere es, bis die Nutzungsänderung des Areals im Bebauungsplan alle behördlichen Hürden genommen hat. Konkret muss dabei laut Reinicke die jetzt noch für das Gelände gültige Nutzung als Sondergebiet "Fremdenverkehr, Tourismus und Beherbergung" sinngemäß in Wohnungsbaustandort abgeändert werden. Dazu seien allerdings im Vorfeld sämtliche Träger öffentlicher Belange zu hören - von der Kommune bis zu den Naturschützern. Das dauere erfahrungsgemäß eine geraume Zeit, so der Chemnitzer Immobiliendienstleister Reinicke. Kommt es dabei zu keinen unvorhergesehenen Verzögerungen, könnten Ende 2019 die ersten Häuslebauer beginnen, so Reinicke.

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