Vertrauen weg: Planer von Jöhstadter Feuerwehrgerätehaus gekündigt

Trotz der Querelen soll im Sommer der erste Spatenstich erfolgen

Jöhstadt.

Nun ist es amtlich. Die Stadt Jöhstadt wird nicht länger mit dem Planer für das in Steinbach geplante Feuerwehrgerätehaus zusammenarbeiten. Das hat der Stadtrat während seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Diese Entscheidung hat sich das Gremium nicht leicht gemacht. Bereits in der November-Sitzung stand das Thema auf der Tagesordnung, wurde damals aber vertagt. Zwischenzeitlich habe es dazu noch zwei Ausschuss-Sitzungen gegeben, sagte Bürgermeister Olaf Oettel (parteilos). Schlussendlich könne man jetzt aber keine andere Entscheidung treffen, als die Zusammenarbeit aufzukündigen. "Es ist kein Vertrauen mehr da", so Oettel.

Seinen Worten zufolge halte sich der in Olbernhau ansässige Planer nicht an Absprachen, sei telefonisch nicht erreichbar und reagiere auch nicht auf Mails. Als der Bürgermeister den Planer dann doch noch einmal erreicht habe, hätte dieser mitgeteilt, dass es ihm egal sei, wie sich der Stadtrat entscheidet. Auch deshalb nun der endgültige Beschluss. Der Planer indes möchte zu den Vorwürfen derzeit keine Stellung beziehen, sagt er auf Nachfrage.

"In dem Verfahren wird jetzt erst einmal einiges an Papier hin- und hergehen", sagt Oettel. Er rechnet zudem damit, dass die Kündigung die Stadt 40.000 bis 50.000 Euro extra kosten könne. Fakt sei aber, dass man keine Zeit mehr verschenken will. Spätestens im Sommer soll der erste Spatenstich für das neue Depot erfolgen. Für 2021 ist die Einweihung vorgesehen.

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