Viele Eltern erhalten Geld zurück

Crottendorf.

Mit Beschlüssen zu Elternbeiträgen während des Corona-Lockdowns ist der Crottendorfer Gemeinderat dem Land Sachsen einen Schritt voraus gewesen. Diese decken sich laut Bürgermeister Sebastian Martin (parteilos) mit dem geplanten Vorgehen. Demnach müssen Eltern, die ihr Kind aufgrund des Lockdowns nicht in Krippe, Kindergarten, Hort oder in der Kindertagespflege betreuen lassen können, dafür keine Beiträge entrichten. Darauf haben sich die Sächsische Staatsregierung und die Kommunalen Spitzenverbände geeinigt. Die Befreiung gilt aber nur, wenn die Notbetreuung nicht in Anspruch genommen wird. Das hat auch Crottendorfs Rat so beschlossen. Zuletzt waren im Ort 46 Kinder in der Notbetreuung. Das landesweite Vorgehen sieht vor, dass Eltern, deren Kinder nicht in die Einrichtungen dürfen, vom 14. Dezember bis 17. Januar ein Monatsbeitrag erstattet wird. Bei einer weiteren Schließung soll danach für jede Woche ein Viertel des Monatsbetrags erstattet werden. Die Kosten werden von Kommunen und Land hälftig finanziert. (aho)

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