Volkskunst modern: "Erzclique" holt sich Hauptpreis

Die illustre "Erzclique" - bestehend aus Engel, Bergmann und vier Kindern - hat Matthias Schalling und seiner Mannschaft von der Firma Emil A. Schalling in Seiffen und Gestalterin Luise Ullrich einen von zwei Hauptpreisen beim diesjährigen Wettbewerb "Tradition und Form" des Verbandes der Erzgebirgischen Kunsthandwerker und Spielzeughersteller eingebracht. Die Preise für diesen mittlerweile 26. Wettbewerb sind am Freitagabend im Landratsamt des Erzgebirgskreises in Annaberg-Buchholz offiziell übergeben worden. Allerdings wird die sich anschließende Ausstellung mit den insgesamt zwölf Preisträgerarbeiten nicht wie gewohnt in der Landkreisverwaltung zu sehen sein. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation ist entschieden worden, dass die Arbeiten ab Ende Oktober im Spielzeugmuseum in Seiffen gezeigt werden. Besonders hervorgehoben wurde bei der Preisvergabe unter anderem, dass die Figurengruppe in Zusammenarbeit mit der jungen Designstudentin - mittlerweile Absolventin - aus Schneeberg entstanden ist. Für die junge Gestalterin war die Erzclique Bestandteil ihrer Bachelorarbeit. Für den Wettbewerb waren in diesem Jahr insgesamt 17 Arbeiten eingereicht worden. (gt/af)

22 Kommentare
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  • 1
    2
    Nixnuzz
    18.10.2020

    Mich würde interessieren, ob die am Weimarer Bauhaus auch eine Position in einer Bewertungs-Riege bekommen hätten. Aber viellicht gibts ja eine Bewertung bei IKEA...

  • 1
    3
    ralf66
    17.10.2020

    Modern schon aber nicht schön, schade ums Holz, man hätte es nicht erst verunstalten müssen, bevor es in den Ofen kommt.

    Mit der Formgebung und dem Aufwand der allgemeinen Verarbeitung dieser Figuren wird bestimmt wieder eins erreicht worden sein, mit wenig Aufwand viel Geld verdienen.