Von großen Träumen und funkelnden Schätzen

Die Sonderschau zum fünften Geburtstag der Manufaktur der Träume zeigt einen Querschnitt der Sammelleidenschaft von Erika Pohl-Ströher.

Annaberg-Buchholz.

Mineralien, Spielzeug, erzgebirgische Volkskunst und jede Menge Fakten rund um das Geburtstagskind Manufaktur der Träume - diesen Mix bietet die am Samstag eröffnete Sonderausstellung zum fünfjährigen Bestehen des Annaberger Museums. Mit ihr wird unter dem Titel "Von großen Träumen und funkelnden Schätzen" der leidenschaftlichen Sammlerin und Wella-Erbin Erika Pohl-Ströher Tribut gezollt. So zeigt die Schau einen Querschnitt der in Freiberg, Annaberg-Buchholz und Gelenau beheimateten Ströherschen Sammlungen.

Neben den funkelnden Stücken aus der Terra Mineralia Freiberg, eine der umfangreichsten Mineralienausstellungen der Welt, wird das Auge des Besuchers schnell auf einen großen Winterberg gelenkt. Dieser ist auch ohne Beleuchtung und ohne mechanisch bewegte Elemente ein Hingucker. Das Exponat stellt eine Schenkung an die Manufaktur der Träume dar. Geschaffen wurde der Winterberg von dem 1969 verstorbenen Stollberger Schnitzer Ernst Goltzsche. Ein weiteres seiner Werke ist in der regulären Schau in der Manufaktur zu sehen, sagt Kurator Jörg Bräuer. Dabei handelt es sich um eine Pyramide, die einst Erika Pohl-Ströher erworben hat.

Anlässlich des fünfjährigen Bestehens der Manufaktur der Träume wird mit und in der Sonderausstellung auch in die Geschichte geblickt. Das passiert aber nicht nur zurück bis zur Eröffnung 2010, sondern bis 2005. In jenem Jahr beginnt quasi die Geschichte der Manufaktur, indem Eckart Holler, Chemnitzer Restaurator und enger Vertrauter der Schweizerin Pohl-Ströher, eine Stätte für eine dauerhafte Ausstellung suchte - wofür damals zunächst Freiberg heißer Favorit war...

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