Was kommt von Bauboom beim Arbeiter an?

Die Auftragsbücher der Baufirmen sind voll. Vom jüngsten Tarifabschluss in der Branche profitieren allerdings längst nicht alle.

4Kommentare
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  • 1
    0
    Zeitungss
    10.08.2018

    @ralf66: Mit diesen Zusatz wäre der Aufkleber zu teuer geworden, man muss in diesen Zeiten wirklich mit jeden Cent rechnen, man sieht es ja schon bei den "Löhnen". Der AN bekommt zeitig genug mit, wo der Hammer hängt, da ist Vorinformation völlig fehl am Platz, aber trotzdem gut beobachtet und der Rest der Betroffenen sollte es auch so sehen, sonst tut sich da NICHTS.

  • 3
    0
    ralf66
    10.08.2018

    Letztens sah ich einen Bus fahren, mit einer großen Werbeaufschrift, ich glaube die hieß so, "Jobs in der Heimat". Jetzt dachte ich bei mir, der Satz ist doch unvollständig, richtig müsste es eigentlich heißen, "Jobs in der Heimat mit geringer Entlohnung!"

  • 3
    0
    Zeitungss
    10.08.2018

    Bezogen auf die Überschrift - MEHR ARBEIT -. Mit ordentlicher Bezahlung sollte das nun niemand in Verbindung bringen. Wer die Zeitung und andere Medien verfolgt, wird erstaunt feststellen, Osten und ordentliche Bezahlung geht nicht, dafür ist die Gier besonders ausgeprägt. In den gebrauchten Bundesländern ist es kein Problem. Hier wundert man sich gelegentlich über die Abwanderung und findet absolut keinen Grund dafür. Ganz so schlecht kann doch die Schulbildung im Osten auch nicht gewesen sein, um keinen Zusammenhang zu erkennen. Wenn es Fragen zu den Hungerlöhnen gibt, sind die Verantwortlichen gerade mal nicht erreichbar, gehört inzwischen zum System und verwundert nicht wirklich.

  • 5
    0
    ralf66
    09.08.2018

    Bei der ganzen Diskussion um die Löhne im Osten, genau hier im Erzgebirge, müssen doch mal Zahlen auf den Tisch, sonst redet man doch ständig nur um den heißen Brei herum! Zuerst, sei doch mal die Frage erlaubt, warum in fast allen Branchen nach 28 Jahren Einheit, bei gleicher Arbeit, oder noch mehr Arbeit, im Osten deutlich weniger verdient wird, als im Westen Deutschlands? Dann muss man fragen, wie viel eine Baufirma für eine bestimmte genau definierte erbrachte Leistung im Osten verlangt und jetzt im Vergleich dazu im Westen? Die hier im Artikel zu Wort kommenden Baufirmen, legen doch nicht die Karten auf den Tisch, sondern reagieren ausweichend!
    Mit solchen Aussagen, wichtig wäre doch nicht der Stundenlohn sondern das Betriebsklima oder die vom Betrieb gezahlte Altersversorgung, ist es nicht getan und falsch ist die Aussage obendrein noch! Mit dem guten Betriebsklima war es doch im Osten meist nicht weit her, wer als Arbeiter sich erlaubte etwas einzufordern, zum Beispiel mehr Urlaub, mehr Geld, weniger Überstunden, oder weniger Sonnabendarbeit, dem wurde doch gerne mal seitens der ostdeutschen Unternehmer nahe gelegt aufzuhören, sogar mit Kündigung wurde schnell mal gedroht, denn es warten doch genug andere Arbeiter, die seine Arbeit machen würden! Die betriebliche Altersversorgung ist ein Tropfen auf dem heißen Stein! Was in erster Linie zählt und die beste und wichtigste Altersversorgung ist, wenn ein Arbeiter über viele Jahre hinweg einen guten Stundenlohn bekommt, dadurch einen guten Monatslohn bekommt, somit genug Rentensteuer bezahlt und dann am Ende seines Arbeitslebens eine gute Rente haben wird!!!
    Wer übrigens in jungen Jahren und im weiterführenden Arbeitsleben gut verdient, gibt auch mehr aus, ist rundum zufriedener, geht gerne auf Arbeit, bringt sich in der Firma besser ein, der Binnenmarkt wird auch noch angekurbelt, was den zum großen Teil davon abhängigen Baufirmen auch zu gute kommt!



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