Windpark Jöhstadt lichtet sich: Zwölf Anlagen werden abgerissen

Die Abschaltung erfolgt bereits am heutigen Silvestertag. Ab dem 11. Januar 2021 will eine Spezialfirma mit dem Rückbau beginnen. Für die Stadt bedeutet das gleich doppelte Einnahmeverluste.

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1616 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    0
    Zeitungss
    09.01.2021

    @ralf66: Den Co²-frei erzeugten Strom wollen Sie fliegend ans Ziel bringen ? Was würden die Grünen zu dieser Bilanz sagen ? Die Pünktlich- und Schnelligkeit der Bahn ist mir durchaus bekannt. Man will eben nur den Strom und keine Leitungen so lange man den auch aus heimischen Steckdose beziehen kann.
    Übrigens lief gerade in den Nachrichten von ORF R-Wien, dass gestern gegen 15.30 Uhr das europäische Netz kurz vor dem Absturz stand und es erhebliche Mühen machte, um es zu stabilisieren. Ursache Kraftwerksausfälle in Osteuropa, so die Begründung.

  • 0
    6
    A80
    09.01.2021

    Zum Glück haben Wir noch in unserer Region Wasser um Talsperren zu betreiben das Wir Bürger noch Strom haben. Ich habe einen anderen Vorschlag " Jeder Haushalt ein Laufrad mit Stromerzeugung ,und somit hat jeder Haushalt Strom "

  • 3
    5
    ralf66
    08.01.2021

    @Zeitungss, vielleicht könnte man den Strom auch fliegen, da wäre er schneller bei den Verbrauchern als mit Kesselwagen von der Bahn wo es öfters Verspätung gibt.

  • 3
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    Haju
    08.01.2021

    Anhand dieser Grafik kann man sehen, wann das Stromnetz ohne konventionelle Energieerzeugung in der letzten Zeit zusammengebrochen wäre (blaue/ gelbe Minima bei Stromerzeugung und Stromverbrauch):
    https://www.agora-energiewende.de/service/agorameter/chart/power_generation/08.12.2020/08.01.2021/
    Wenn man auf "Konventionelle Stromerzeugung" geht sieht man, was so schnell wie möglich abgeschafft werden soll - einschließlich Erdgas.
    Der 28.12. war ein "guter" Tag für die regenerativen Energien - allerdings mußte man sogar Geld für gelieferten Strom zahlen (negativer Energiepreis - siehe "Strompreis und Emissionen"), was bedeutet, daß nennenswerte Speicherkapazität nicht vorhanden ist.
    Da Speichern immer mit Verlusten verbunden ist, kann man sich ausrechnen, daß man ein noch größeres Vielfaches der gegenwärtigen regenerativen Energieerzeugung benötigt.
    Dann muß man bedenken, daß Elektroenergie nur ca. 15% des Energiebedarfs darstellt - in Deutschland aber auch WELTWEIT...

  • 6
    5
    Zeitungss
    08.01.2021

    @A80: Mit Erzeugung und Verteilung elektr. Energie sind Sie nicht sehr vertraut, oder ? Macht nichts, Vorschläge werden immer gerne angenommen. Was mit dem Windpark in der NS gemeint war, wissen Sie bis heute nicht. Ich verrate es einmal, es fehlten die Anschlüsse an das Landesnetz, was man mit "Solar" auch nicht kompensieren kann. Über eine Weiterleitung der "Nordseeenergie" zu den Verbrauchern im Süden streitet man bekanntlich noch heute. Dabei gilt, Energie JA - aber bitte KEINE Leitungen. In Kesselzügen der Bahn lässt er sich auch nicht transportieren, macht nichts, Bahn will ja auch keiner.

  • 3
    5
    A80
    08.01.2021

    Wenn der Strom nicht transportieren lässt mit Windkrafträdern usw. Es gibt noch Solar aber letztendlich: Wenn wir alle Strom Autos fahren reicht der Strom Garnicht mehr aus und das System bricht zusammen. Und der Strom wird noch Teurer.CO2 gesenkt aber Industrie bricht zusammen. Übertrieben geschrieben

    Fazit:Die Experten sollen sich um Stromversorgung kümmern bevor CO2 gesenkt wird.

  • 5
    3
    Zeitungss
    06.01.2021

    @A80: Wie das mit den Elektroautos geht war im gestrigen SACHSENSPIRGEL zu sehen, in DE ist der zweite Schritt nun einmal vor dem ersten. Man hat schon ganze Windparks in die Nordsee gestellt, mit dem kleinen Manko, der Strom konnte nicht transportiert werden.

  • 1
    7
    A80
    06.01.2021

    Warum werden keine Windkrafträder wieder hingebaut?Warum wird kein Geld gefordert für die Windkrafträder?

    Die wollen doch CO2 Werte senken.Und mehr Elektroautos bauen. Das passt garnicht zusammen.Schliessung grosse Kernkraftwerke.

    ohne Worte

  • 6
    4
    Tauchsieder
    02.01.2021

    Da ist der Wunsch größer wie der Glaube "reichel". Bei ihnen schwingt viel zu viel Konjunktiv mit. Solch eine Entfernung von diesen gewaltigen Fundamenten kostet `zig tausende. Es sollte ihnen nicht entgangen sein, dass bekanntlich beim Geld die Freundschaft aufhört.

  • 2
    4
    Zeitungss
    02.01.2021

    @reichel: Meine Zeilen stammen nicht aus einer Laune heraus, sondern ist unserer Zeit geschuldet. Fördermittel, das Zauberwort in DE, lesen wir täglich mehrmals und bei allen Gelegenheiten. Muss die Gemeinde einen Gartenzaun versetzen (Beispiel), kommt der erste Ruf nach Fördermitteln und die Reihe lässt sich beliebig erweitern bis hin zur geplagten Autoindustrie. Deren Produkte muss man inzwischen auch fördern, dass sie überhaupt über den Ladentisch gehen.
    Hoffentlich konnte ich jetzt dazu beitragen, meine gestrigen verwirrten Zeilen etwas besser zu verstehen, orientiere ich mich eigentlich nur an den zur Verfügung stehenden Medien und diese geben nichts als die Wahrheit wieder.

  • 5
    5
    reichel
    02.01.2021

    Hallo German,
    Hallo Tauchsieder,

    Die Betonfundamente sollten mit entfernt werden. Die meisten Verträge mit den GrundstückseigentümerInnen sehen das vor. Zumindest bis 1,5m unter die Erdoberkante.
    Für Altanlagen gibt es leider keine Rückbausicherheiten in Form von Geld. Seit 2017 MUSS jeder Anlagenbetreiber bereits bei Genehmigung der Neuanlage eine sogenannte Rückbausicherheit hinterlegen, mit welcher dann der Rückbau finanziert wird. Somit ist deine Sorge bei Neuanlagen unbegründet.
    @Zeitungss: der Rückbau wird durch Eigenmittel der Betreiber finanziert.

    Es ist durchaus so, dass die Branche, wenn auch mit vielen Macken- so wie jede Branche- behaftet, versucht, die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. Deswegen werden die meisten Unternehmen einen vernünftigen Rückbau mit anschließender Rekultivierung durchführen und nicht an jeder Ecke versuchen, irgendwen zu hintergehen, zu betrügen oder zu umgehen. Für viele eher unvorstellbar, doch wahr.

  • 6
    2
    ralf66
    02.01.2021

    Die Fundamente kommen raus.

  • 4
    6
    Zeitungss
    01.01.2021

    @German: Ja, wenn es dafür Fördermittel gibt oder übersetzt, wenn der Steuerzahler dafür gleich ganz aufkommt. Das Füllhorn der Fördermittel ist bekanntlich unendlich, was der Bürger inzwischen weiß.

  • 3
    3
    Tauchsieder
    01.01.2021

    Man wird sehen "Germ.." und wenn nicht weiß man für die Zukunft, was beim weiteren Ausbau der WK, an Flächenverlust einhergeht.

  • 11
    5
    German
    31.12.2020

    Alles schön und gut, aber werden die riesigen Betonfundamente auch entfernt?

  • 10
    9
    440214
    31.12.2020

    Sehr erfreulich, dass die entfernt werden. Endlich kein Schattenwurf mehr.