32 Teams treiben Drachenboote vorwärts

Neuer Teilnehmerrekord bei einem Rennen auf dem Filzteich: Der Spaß steht bei diesem Abschluss der Saison im Vordergrund.

Schneeberg.

Alle sind total begeistert und haben Spaß. Die Sonne lacht, es läuft alles reibungslos. Was will man mehr? Am Filzteich in Schneeberg haben die Stadtwerke Schneeberg am Samstag die Saison mit dem 13. Silberstrom-Drachenbootrennen ausklingen lassen. Gunar Friedrich, Geschäftsführer der Stadtwerke: "Wir hatten zwei Start-Klassen ausgeschrieben, Open und Mixed. Obwohl zwei Teams kurzfristig abgesagt haben, sind insgesamt 32 Mannschaften angetreten - das ist neuer Teilnehmerrekord."

Gefahren wurde in vier langen, offenen Paddelbooten. Die Mannschaften haben alles gegeben und sich auf dem Wasser nichts geschenkt. In der Klasse Mixed holte sich das Team "Zwickinger" von den Wasserwerken Zwickau den Sieg, gefolgt von der "Police Academy", einem Team der Polizeifachschule Schneeberg, und den "Primax Vikingern", einer Mannschaft der Geschäftsstelle Schneeberg der Volksbank Chemnitz. Andreas Schmidt ist Kapitän bei der "Police Academy", die mit sechs Frauen und zwölf Männern antrat: "Wir machen seit drei Jahren mit, halten das Drachenbootrennen für eine coole Sache. Die Veranstaltung ist mega, jedes Jahr sind mehr Teilnehmer dabei."

In der Klasse Open hat das Team "Reisegruppe Immerdurst" um Sebastian Thiemig den Sieg eingefahren. Die Paddler vom Dorf-, Heimat- und Jugendverein Stangengrün, die unter dem Namen "Drachennest Stangengrün" starteten, erkämpften sich Platz 2, und Dritte wurden "De Inkognitos", ein Team aus Aktiven von Wohnmobile Gläser und Installation/Heizungsbau René Leuoth.

Beim Drachenbootrennen waren auch diesmal viele Wiederholungstäter am Start, aber ebenso einige Frischlinge, wie Gunar Friedrich mit einem Augenzwinkern sagte. Dazu gehörte unter anderem das Team "Akropolis" - junge Leute aus dem Herder-Gymnasium Schneeberg, die sich der Herausforderung stellten. Kapitän ist der 16-jährige Gabriel Pechstein: "Was für uns zählt, ist einfach der Spaß. Wir hatten keine großen Erwartungen." Für die "Wilden Hühner", eine gemischte Mannschaft mit Landfrauen aus Lindenau und einer Sportgruppe aus Weißbach, spricht die Lindenauerin Katja Martin: "In einer geselligen Runde kommt man manchmal auf verrückte Ideen. Und so kam es, dass wir die nötigen Starter zusammengetrommelt und uns fürs Rennen angemeldet haben. Für uns ist es Premiere und Spaß an der Freude."

Immer ist dieses Rennen auch ein Treffen der Städtepartner, denn mit den Teams "Radon" und "St. Joachim" aus Jachymov in Tschechien sowie "Herten Dragon" aus Herten paddelten drei Mannschaften aus den Schneeberger Partnerstädten mit. Am Filzteich waren am Samstag aber nicht nur Drachenboote zu beobachten. Mutige stürzten sich beim traditionellen Abbaden noch einmal in die kühlen Fluten des Filzteiches. Damit ist die Saison offiziell beendet. Gunar Friedrich formuliert es so: "Jetzt werden wir den Filzteich in den Winterschlaf schicken."

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