Alte Bahntrasse wird zum Radweg

Arbeiten zwischen Stützengrün und Steinberg sollen Montag beginnen

Stützengrün.

Am Montag sollen die Arbeiten zur Umgestaltung der ehemaligen Bahntrasse am Fuße des Kuhbergs zu einem Radweg beginnen. Das kündigte Stützengrüns Bürgermeister Volkmar Viehweg (parteilos/Mandat CDU) in der jüngsten Gemeinderatssitzung an. Den Bauauftrag vergaben die Gemeinderäte in der Sitzung an die VSTR AG aus Rodewisch. Der Umbau der Trasse auf Stützengrüner Flur - etwa 600 Meter - kostet etwa 215.000 Euro. Ein weiterer Teil des künftigen Radwegs liegt auf dem Gebiet der Gemeinde Steinberg (Vogtlandkreis), die den Ausbau kürzlich ebenfalls beschlossen hat. Dieser Abschnitt kostet weitere 300.000 Euro. Da für das Projekt Fördermittel fließen, muss Stützengrün nur rund 53.000 Euro selber tragen. Für Steinberg sind es 84.000 Euro.

Der Radweg soll die Gemeinden Stützengrün und Steinberg verbinden und es Radfahrern ermöglichen, künftig die Bundesstraße 169 zu meiden. Das könnte früher als gedacht der Fall sein. Die Fertigstellung des Radwegs ist zwar vertraglich auf 30. Mai 2019 festgelegt. "Die Firma will aber versuchen, noch in diesem Jahr fertig zu werden", sagte Viehweg. Der Radweg soll 2,50 Meter breit und asphaltiert werden. Dazu kommen beidseitig Randstreifen.

Die Bahnstrecke soll übrigens nicht für den Eisenbahnverkehr entwidmet werden. So bleibt die Option bestehen, die Trasse später vielleicht für die Museumsbahn Schönheide zu nutzen. Der Radweg werde so angelegt, dass Rad- und Bahnverkehr einander nicht ausschließen, sagte Chefplaner Thomas Fröbel.

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