Alte und moderne Technik faszinieren gleichermaßen

Ingenieurverein Aue-Schwarzenberg setzt sein Jahresprogramm mit Exkursionen zu mehreren Unternehmen fort

Aue/Schwarzenberg.

Mitglieder und Freunde des Ingenieurvereins Aue-Schwarzenberg haben im Juni die Firma Curt Bauer in Aue, eine moderne Weberei, besichtigt. Morgen geht es bei einer Exkursion in die industrielle Vergangenheit der Branche: Mit dem Besuch der Schauweberei Tannenhauer in Braunsdorf bei Niederwiesa setzt der Ingenieurverein sein Jahresprogramm fort.

Weiterbildungs- und Kulturangebote halten sich die Waage, obwohl derzeit Exkursionen in Betriebe dominieren, so im Juli der Besuch im Museum Papiermühle Weigel in Rittersgrün. Dort wurde bis 1990 mit sächsischen Maschinen aus den Jahren 1910 bis 1934 Pappe für Kartons hergestellt. Der Ablauf ist dank der noch vorhandenen Maschinen gut nachvollziehbar. Der letzte Chef und Inhaber sowie dessen Sohn gaben anschauliche Erläuterungen. 1880 war die bis dahin betriebene Sägemühle zur Holzmühle umgebaut worden. Sie deckte den Materialbedarf für die Papierherstellung. Vereinschronist Klaus Patzelt: "Wieder einmal erlebten wir, was in früheren Zeiten schon geschaffen wurde. In mühevoller Arbeit hat Herr Weigel das von seinen Vorfahren Geschaffene erhalten. Jedem technisch Interessierten ist zu empfehlen, dieses Museum zu besuchen."

Die neunte Veranstaltung im Jahresverlauf führt die Vereinsmitglieder am 13. September ins Elektromotorenwerk Grünhain. Ebenfalls technischer Art ist das Exkursionsziel am 18. Oktober: Dann geht es nach Schönheide, wo die Bürstenfabrik Bümag besichtigt wird. (stl)

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