Anschlag in Zwönitz: Verfahren eingestellt

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Zwönitz.

Die Staatsanwaltschaft Chemnitz hat das Verfahren wegen des Anschlags auf ein Parteibüro in Zwönitz eingestellt. Das hat Oberstaatsanwältin Ingrid Burghart auf Anfrage der "Freien Presse" mitgeteilt. Sollten sich neue Hinweise ergeben, würden die Ermittlungen wieder aufgenommen. In der Silvesternacht war die Scheibe des damaligen Büros des Bundestagsabgeordneten und Ex-Ostbeauftragten Marco Wanderwitz (CDU) zerstört worden. Der Anschlag hatte deutschlandweit für Schlagzeilen gesorgt. Eine politische Motivation für die Tat sei nicht auszuschließen, hieß es damals vom Landeskriminalamt. Inzwischen ist das Verfahren eingestellt - aufgrund einer zu geringen Spurenlage. Das Büro nutzt seit Januar der CDU-Landtagsabgeordnete Tom Unger. (ka)

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