Arbeitskampf vorm Auer Metallwerk

Aue.

Aktive Mittagspause nannte die IG Metall eine circa einstündige Demonstration vor dem Werktor der Auerhammer Metallwerke in Aue, an der sich am Montag gut ein Dutzend Mitarbeiter beteiligten. Die Gewerkschaft wollte ein Zeichen für die Anpassung der Löhne setzen. Am heutigen Dienstag kommen Gewerkschaft und Geschäftsleitung zu Verhandlungen zusammen. Die Vorstellungen liegen noch weit auseinander. Während die Gewerkschaft eine Angleichung an den Flächentarifvertrag der Metall- und Elektroindustrie in Sachsen von derzeit 86 auf 100 Prozent bis 2024 fordert, nannte Geschäftsführer Rainhard Laag dies "deutlich zu hoch". Man habe aber ein Angebot vorgelegt, das einen realen Entgeltzuwachs beinhalte. Die Beschäftigten wünschen sich zudem eine Arbeitsplatzgarantie, die das Unternehmen derzeit nur für 142 der 172 Stellen gibt. "Wir haben aber nicht vor, Stellen abzubauen", sagte Laag. Die Auerhammer Metallwerk GmbH befindet sich seit 2019 aufgrund internationaler Marktbedingungen in einer schwierigen Situation. Im September 2019 wurde Kurzarbeit eingeführt. (gudo/mu)

30 Tage für 20,99€ 0€ testen
Testen Sie die digitale Freie Presse unverbindlich.
Erhalten Sie Zugriff auf alle Inhalte auf freiepresse.de
(inkl. FP+ und E-Paper). (endet automatisch)
 
30 Tage für 20,99€ 0€ testen
Zugriff auf alle Inhalte auf freiepresse.de und E-Paper. (endet automatisch)
Jetzt 0€ statt 20,99 €
00 Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.