Arbeitsmarkt von Krise stark betroffen

Deutlich mehr Arbeitslose als im November 2019

Aue/Schwarzenberg.

Genau ein Jahr ist es her, dass Nino Sciretta, Chef der Agentur für Arbeit Annaberg-Buchholz, einen Rekordwert vermelden konnte: Erstmals seit der Wende war die Anzahl der Arbeitslosen im Erzgebirgskreis auf unter 7000 gesunken. Im November 2020 ist dagegen von Bestwerten schon lange nicht mehr die Rede, was maßgeblich mit den Auswirkungen von Corona zu tun hat. Wie die hiesige Agentur am Dienstag informierte, gibt es aktuell 7686 Arbeitslose, was einer Quote von 4,5 Prozent entspricht. Das sind 128 Menschen weniger als im Vormonat, jedoch noch immer 825 mehr als im Vorjahr.

Im Vergleich innerhalb des Erzgebirgskreises setzt sich Zschopau an die Spitze aller Geschäftsstellen der hiesigen Arbeitsagentur. Mit einer Arbeitslosenquote von 3,8 Prozent steht diese Region besser da als Stollberg mit 4,1 und Marienberg mit 4,2 Prozent. Die Geschäftsstelle Schwarzenberg folgt mit 4,6 Prozent und die Hauptagentur Annaberg-Buchholz weist eine Quote von 4,8 Prozent aus. Die Auer Arbeitslosenquote liegt bei 5,1 Prozent. (urm)

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