Aue: Fußgänger stirbt nach Kollision mit Auto

Lauter/Aue. Tragischer Unfall am Abend zwischen Lauter-Bernsbach und Aue: Ein 79 Jahre alter Fußgänger ist in der Nacht auf Donnerstag bei einem Unfall auf der Bundesstraße 101 von einem Auto erfasst worden. Der Mann erlitt so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle verstarb.

Wie die Polizei berichtet, ereignete sich die Kollision gegen 22 Uhr. Die konkreten Umstände seien derzeit unklar, so ein Sprecher. "Das ist Gegenstand von Ermittlungen." Erkenntnisse, dass etwa der 50-jährige Autofahrer zu schnell unterwegs war oder der Fußgänger unter Alkoholeinfluss stand, gebe es derzeit nicht. Bekannt ist aber: Am Unfallort gibt es weder einen Fußweg noch eine Straßenbeleuchtung.


Laut Ermittlern vor Ort soll der Mann zudem dunkle Kleidung getragen haben und am Straßenrand in Fahrtrichtung von Lauter nach Aue zu Fuß unterwegs gewesen sein. Auf Höhe der Deponie wurde er dann vom Auto erfasst. Neben Polizei und Rettungsdienst war auch die Notfallseelsorge im Einsatz. Die B 101 war für Stunden halbseitig gesperrt. Der Schaden am Fahrzeug beläuft sich auf gut 3000 Euro.
Nach Informationen der "Freien Presse" gehört das Auto zu einem medizinischen Dienst in der Region. Eine Sprecherin bestätigt: "Der Fahrer war für uns im Einsatz. Es ist ein dramatisches Ereignis. Unser Mitgefühl ist bei den Angehörigen des Opfers." Der Fahrer stehe im Moment unter Schock. Versäumnisse bei ihm könne man nicht erkennen. "Er hat den Fußgänger offenbar nicht gesehen." Dennoch ermittelt die Polizei nun routinemäßig wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung.

Der Auer Revierleiter Uwe Kuhn rät Fußgängern in diesem Zusammenhang, Bundesstraßen besser zu meiden. "Nur im absoluten Ausnahmefall", sagt er. Wichtig: Passanten sollten reflektierende Kleidung tragen. "Am besten eine Schutzweste." Und er sagt: "Man sollte immer entgegen der Fahrtrichtung laufen."

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