Aue soll XL-Mahnmal gegen Rassismus erhalten

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Zwei Städte, ein Kunstprojekt: Gemeinsam mit der Partnerstadt Solingen will die Große Kreisstadt bald eine große Skulptur aufstellen, die sich gegen Fremdenfeindlichkeit richtet. Ein Platz dafür scheint schon gefunden.

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55 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 10
    2
    Cornholio
    02.02.2021

    Ich finde, es sollte komplett auf die Abbildung religiöser Symbole verzichtet werden. Am Ende fühlen sich sonst wieder gewisse Minderheiten benachteiligt, deren Symbol nicht abgebildet ist. Die Intention des Mahnmals sollte allein durch den dargestellten Handschlag i.V.m. der Friedenstaube für alle Kulturkreise, Religionen und Rassen verständlich und auch allgemeingültig sein, da es auch Atheisten anspricht.

    Im Übrigen stört es mich, dass das Wort Rassismus ständig im Zusammenhang mit religiösen Konflikten genannt wird. Das sind doch zweierlei Sachen. Hier sollte in den Medien und im allgemeinen Sprachgebrauch besser differenziert werden.

  • 22
    6
    klapa
    02.02.2021

    Fremdenfeindlichkeit richtet sich gegen Menschen, die sich durch Herkunft, Nationalität (Ausländerfeindlichkeit), Religion (Antisemitismus) oder Hautfarbe (Rassismus) von der eigenen Umwelt unterscheiden. – bpb

    Bin ich fremdenfeindlich, wenn ich etwas gegen unkontrollierte Einwanderung habe und der Staat, dem ich Steuern zahle, sie definitiv und nachweisbar unterstützt?

  • 19
    4
    gelöschter Nutzer
    02.02.2021

    Merkwürdige Symbolik, wenn man sich das länger anschaut. Die Initiatoren sollten auch mal die Pressemeldungen der letzten Jahre durchblättern, vielleicht gibt es Gründe, dass nicht bei jedem Neuankömmling gejubelt wird.

  • 19
    13
    Malleo
    02.02.2021

    Bevor es in Aue zum Eklat kommt, angesichts gewisser, justiziabler "Vorfälle" mit Migranten in der Vergangenheit, sollten sich die Initiatoren mit dem Souverän unterhalten.

  • 21
    5
    chemnitzmischa
    02.02.2021

    Ich rate dringend, die Symbolik des "Mahnmals" nochmals von Völkerkundlern überprüfen zu lassen. Z.B. steht die geballte Faust (r.u.) nicht nur für BLM, sondern sollte in der arabischen Welt nie gegenüber dem anderen Geschlecht gezeigt werden, da es sich um eine sexuelle Anspielung handelt. Damit könnte die Faust boshaft als rassistsische Unterstellungen gegenüber Einwanderern über deren vorgebliche Lüsternheit missinterpretiert werden. (https://karrierebibel.de/handzeichen-gesten-ausland/#Die-geballte-Faust) Ich hoffe, das liegt nicht in der Absicht der Initiatoren.

    Die Gesamtformsprache erinnert an "Bankdrücken" und erweckt daher zwangsläufig die Assoziation des "clash of civilizations" (Kampf der Kulturen, umstrittenes Buch von Samuel Huntingon), was auch kaum im Sinne der Urheber sein dürfte.

    Ich finde, das gute Anliegen verdient tiefere Reflektion über das Thema, dessen symbolischen Ausdruck und eine stimmigere und würdige künstlerische Form.