Auersbergkönig mit Rennen gekrönt

Eine Premiere hat es erstmals zum Saisonabschluss auf der beliebten Bergzeitfahrstrecke gegeben. Ein Königswalder konnte von der Herausforderung gar nicht genug bekommen.

Eibenstock.

Dieser Adelstitel ist zweifelsohne eine besondere Herausforderung: 550 Höhenmeter müssen die Aktiven, die die Bergzeitfahrstrecke "Auersbergkönig" bestreiten, auf einer Strecke von 10,7 Kilometern mit Start am Blauenthaler Wasserfall und Ziel auf dem Auersbergplateau überwinden. Seit es die Strecke 2017 gibt, wollen sie Radfahrer, Läufer oder Nordic Walker möglichst schnell überwinden.

Dieses Jahr hat man von Anfang Mai bis Ende September 358 Aktive gezählt, die zusammen 869 Starts geschafft haben. Ihre Zeiten wurden mittels einer Stempelkarte erfasst. Diese wird von den Aktiven selbst ausgefüllt und im Ziel in eine Box gewofen. So einfach, wie das klingt, ist es offenbar nicht. Denn unter den Sportlern wären immer wieder Stimmen laut geworden, die die eingetragenen Zeiten angezweifelt hätten, erklärt Uwe Przybylski, Vorsitzender des Vereins zur Förderung der Freude am Radfahren im Erzgebirge und Vogtland. Und so hat es jetzt am Samstag erstmalig einen besonderen Saisonabschluss gegeben.

Das Krönungsrennen feierte Premiere. Dabei wurden die schnellsten Radfahrer und Läufer auf dem Auersbergplateau gekrönt. "Die Sportler konnten im direkten Vergleich die Kräfte messen", so Przybylski: "Wir hatten Glück mit dem Wetter, und es hat allen Spaß gemacht. Von daher können wir zufrieden sein für den Anfang, auch wenn wir uns ein paar Teilnehmer mehr gewünscht hätten." In Summe 30 Radfahrer und 16 Läufer haben den Berg bezwungen. Die Zeitschnellsten auf dem Rad waren bei den Männern Markus Thiel aus Bad Schlema mit 31:03.6 Minuten und bei den Frauen Susann Mildner aus Bockau mit 46:27.3 Minuten. Die 42-Jährige sagt: "Es ist eine große Herausforderung. Bei dem Rennen gibt man von Anfang bis Ende Vollgas." Das bestätigt Markus Thiel: "Die Strecke bin ich in der Saison einige Male gefahren. Es ist hart."

Bei den Läufern hat sich die Ultramarathonläuferin Amrei Münster aus Berlin bei den Frauen den Sieg geholt mit 59:06.4 Minuten, und bei den Männern war es Roy Bruns aus Königswalde bei Annaberg mit 51:05.3 Minuten. Für den 29-Jährigen war das Laufen allein zu wenig. Er hat zuvor die Strecke per Rad absolviert und ist mit 33:09.2 Minuten Gesamtdritter geworden: "Nach dem Radrennen bin ich schnell zurück an den Start gefahren. Ich habe es gerade so geschafft, das Rad im Auto zu verstauen und dann ging es schon los. Die Strecke hat es in sich und ist sehr steil. Man muss schon kämpfen."

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